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Glaubst du, dass Ehrenamt wirkt? - TelefonSeelsorge und Bahnhofsmission leben davon!


06. Mai 2021

Diakonie Sachsen startet morgen Frühjahrssammlung (07. bis 16. Mai 2021)

DRESDEN - Die Frühjahrssammlung vom 07. bis 16. Mai 2021 der Diakonie Sachsen steht unter dem Motto „Glaubst Du, dass Ehrenamt wirkt? TelefonSeelsorge und Bahnhofsmissionen leben davon".

„Die Bahnhofsmission ist für viele Menschen eine ganz wichtige, manchmal sogar die einzige Anlaufstelle. Wenn Ehrenamtliche dort ein offenes Ohr und Zuwendung schenken, ist das gelebte Nächstenliebe. Bahnhofsmissionen sind also Orte, von denen etwas ausgeht, was in dieser Gesellschaft eher selten geworden ist“, weiß Tilmann Beyer, zuständiger Referent für Kirchenbezirkssozialarbeit/Hospiz und TelefonSeelsorge.

TelefonSeelsorge und Bahnhofsmissionen sind gerade in diesen schwierigen Pandemiezeiten unverzichtbare Anlaufstationen für viele Menschen in existenziellen Notlagen. Beide sind ökumenische Angebote und stehen grundsätzlich jedem anonym und kostenlos zur Verfügung. Und beide leben von dem großen Engagement Ehrenamtlicher. 

Zum Vergleich: In drei Bahnhofsmissionen (Dresden, Leipzig, Chemnitz) mit fünf in Teilzeit angestellten Mitarbeitenden halten ca. 100 ehrenamtlich tätige Menschen den freundlichen Betrieb aufrecht. Ihr Hilfeangebot reicht von kleineren Akut-Hilfen über Reisehilfen (für ältere Menschen, Kranke und Menschen mit Behinderung, Menschen mit Kinderwagen, allein reisende Kinder) bis hin zu verweisenden sozialen Hilfen (Vermittlung in Therapieeinrichtungen, Vermittlung an die zuständigen Ämter und Behörden, Vermittlung einer Unterkunft). In der TelefonSeelsorge stehen an sechs Standorten ca. 400 ehrenamtlich Mitarbeitende zwölf in Teilzeit angestellten Mitarbeitenden zur Seite und haben für Menschen mit Sorgen, Nöten und in Krisen täglich und rund um die Uhr ein offenes Ohr. Über das Telefon hinaus bieten sie zusätzlich ein Beratungsangebot per Mail oder Chat an.

„Wir sind für diese freiwillig Engagierten sehr, sehr dankbar. Sie haben ein offenes Herz, Lebenserfahrung und Einfühlungsvermögen. Aber sie brauchen auch eine fundierte Ausbildung, regelmäßige Fortbildungsangebote, Supervision und den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen. Diese kontinuierliche Begleitung ist nur mit Spendenmitteln abzusichern“, sagt Dietrich Bauer, Chef der Diakonie Sachsen. „Wir bitten daher darum, die wichtige Arbeit der Telefonseelsorge und der Bahnhofsmissionen zu unterstützen. Die Spenden tragen dazu bei, dass weiterhin Ehrenamtliche gewonnen, ausgebildet, unterstützt und begleitet werden.“

Da die Spendensammlung aus Pandemiegründen wieder nur in Grenzen „analog“ mit der Spendenbüchse stattfinden kann, bittet die Diakonie um Spenden per Überweisung auf ihr Spendenkonto oder um eine Online-Spende.

IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12 
Kennwort: TS und Bahnhofsmission 

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