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„Glaubst du, dass eure Liebe ewig hält?“


15. Mai 2020

Diakonie Sachsen bittet unter den aktuellen Verhältnissen um Onlinespenden

RADEBEUL - Die in dieser Jahreszeit durchgeführte Haus- und Straßensammlung findet vom 15. bis 24. Mai zugunsten der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen der Diakonie statt.

Gerade in den Zeiten der Pandemie, die persönliche und familiäre Krisen zusätzlich verschärft, gilt: Der Mensch lebt in und von Beziehungen – und kann doch furchtbar unter ihnen leiden. Verlassen, entmutigt, hoffnungslos, nach Lebenssinn fragend – immer mehr Menschen brauchen aufmerksame, einfühlsame und versierte Zuhörerinnen und Zuhörer, die ihnen mit Zuwendung und fachlicher Kompetenz eine Zeit lang beiseite stehen.

In den 16 diakonischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen erhalten Einzelpersonen, Paare und Familien diese professionelle Hilfe und Unterstützung. „Krisen lassen sich nicht aufschieben oder aussitzen. Wie gut, dass die Beraterinnen und Berater auch in den Wochen des sogenannten shutdown erreichbar waren und ihre Beratungen weiterhin, oft am Telefon, angeboten haben. Und manches Problematische aus dieser Zeit wird sich manchmal erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Für eine zeitnahe Unterstützung bedarf es deshalb das Angebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung umso mehr“, sagt Ute Lämmel, zuständige Referentin bei der Diakonie Sachsen. Auch die Zahlen des Vorjahres belegten die hohe Resonanz dieses diakonischen Beratungsangebotes:

„Im Jahr 2019 haben wir fast 3.000 Menschen mit 8.500 Beratungsgesprächen erreicht. Überwiegend in Einzelberatung, aber auch in vielen Paarberatungen und vereinzelt in Familienberatung  - beispielsweise von erwachsenen Kindern mit ihren Eltern, fand diese Hilfe statt. Der häufigste Grund, die Beratungsstelle aufzusuchen, waren mit fast 40 Prozent Schwierigkeiten in der Partnerschaft beziehungsweise Ehe“, fasst Lämmel zusammen. Wesentlich zugenommen habe die Zahl der Ratsuchenden über 55 Jahren.

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen werden in ihrer Arbeit finanziell teilweise vom Freistaat Sachsen und einigen Kommunen/Landkreisen unterstützt. Auch die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens beteiligt sich an der Finanzierung.

Ein großer Teil der Beratungskosten muss dennoch von den diakonischen Einrichtungen und Diensten vor Ort getragen werden  - ohne Spendengelder ist dies aber nicht machbar. Da in diesem Frühjahr nicht wie sonst auf Straßen und an den Häusern Spenden gesammelt werden kann, findet die Sammlung unter veränderten Bedingungen statt. Es wird um Spenden über den Weg einer Onlinespende bzw. über die klassische Methode der Überweisung auf unser Spendenkonto:

IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12, Kennwort: „Lebensberatung“ gebeten. Alle Informationen unter www.diakonie-sachsen.de/onlinespende

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