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„Hoffnung für Osteuropa“ hilft Kindern


14. Februar 2021

Aktion unterstützt vogtländische Hilfsgemeinschaft „Keimling“

RADEBEUL – In der bevorstehenden Passionszeit wird wieder für die Hilfsaktion „Hoffnung für Osteuropa“ gesammelt. Die sächsische Landeskirche und die Diakonie bewirbt erneut ein sozialdiakonisches Projekt für rumänische Kinder.

So sollen die Spenden und Kollekten der Aktion Kindern aus zerrütteten Verhältnissen zugutekommen. Mit dem Erlös wird das Tageszentrum „Offenes Haus“ in Hermannstadt/Sibiu unterstützt. Die Einrichtung ist Teil der sozialdiakonischen Arbeit der Evangelischen Kirchgemeinde A.B. in der siebenbürgischen Stadt.

Das „Offene Haus“, dessen Arbeit auf Spenden angewiesen ist, bietet regelmäßig bis zu 25 Kindern Schutz und Förderung. Sie erhalten ein Essen und können duschen. Daneben geht es um langfristige Unterstützung. Es stehen sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte zur Verfügung und es gibt für die Kinder individuelle Hilfe- und Erziehungspläne. Besonderes Augenmerk wird auf die Erledigung der Hausaufgaben und den regelmäßigen Schulbesuch gelegt. Denn Bildung ist eine Voraussetzung, um dem Kreislauf aus Armut und Ausgrenzung zu entkommen.

Die im Vogtland ansässige  Hilfsgemeinschaft „Keimling“, unterstützt seit Jahrzehnten Menschen in Rumänien und anderen Ländern in Osteuropa. Der Verein hat in den vergangenen Jahren auch das Tageszentrum „Offenes Haus“ unterstützt und die Förderung über „Hoffnung für Osteuropa“ beantragt.

„Hoffnung für Osteuropa“ ist eine jährliche Sammelaktion innerhalb der sächsischen Landeskirche, die von der Diakonie koordiniert wird. Pro Aktion wird meist ein Spendenerlös von rund 20.000 Euro erzielt. Die einstmals bundesweite Spendensammlung wurde 1994 ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren wird sie dezentral in einem großen Teil der evangelischen Landeskirchen weitergeführt. Innerhalb von „Hoffnung für Osteuropa“ wurde in Sachsen in den vergangenen Jahren Geld für soziale Projekte unter anderem in Weißrussland, Russland oder Tschechien gesammelt.

Spendenkonto Sachsen „Hoffnung für Osteuropa“, LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie, IBAN: DE20 3506 0190 0100 1004 44, BIC: GENODED1DKD

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