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Informationen zur Bischofswahl


12. Dezember 2019

Anhörung durch die Kirchenleitung und Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Kandidatenfindung 

DRESDEN - Nachdem die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens bereits am 21. Oktober 2019 den Termin der Bischofswahl und die damit verbundenen Fristen beschlossen hatte, begann am 2. Dezember 2019 nun das offizielle Verfahren zur Wahl eines Landesbischofs bzw. einer Landesbischöfin mit der Anhörung.  

Durch die Kirchenleitung anzuhören waren nach der kirchengesetzlichen Regelung der Ältestenrat der Landessynode, die Superintendenten der 17 Kirchenbezirke sowie die drei Leiter der Regionalkirchenämter. Die Superintendenten hatten in den letzten Wochen die Aufgabe, in Kirchenbezirken und Gremien, in der Pfarrerschaft und unter Mitarbeitenden Erwartungen und Wünsche an eine neue Landesbischöfin oder einen neuen Landesbischof zu erfragen. In der Anhörung wurden die auf diese Weise zusammengetragenen Erwartungen und Anforderungen, Wünsche und Namensvorschläge vorgetragen. 

Für die Kirchenleitung kommt es in den folgenden Wochen und Monaten darauf an, auch zwischen den Sitzungen im Hinblick auf die Erstellung eines Wahlvorschlages durch autorisierte Personen handeln zu können. In einer Sitzung im Anschluss an die Anhörung beschloss die Kirchenleitung am 2. Dezember 2019 daher die Einsetzung einer Gruppe aus Mitgliedern der Kirchenleitung zur Kandidatenfindung. 

Der fünfköpfigen Gruppe gehören folgende Personen an:

Otto Guse (Präsident der Landessynode und stellvertretender Vorsitzender der Kirchenleitung), Hans-Peter Vollbach (Präsident des Landeskirchenamtes), Dr. Thilo Daniel (Oberlandeskirchenrat, Vertreter des Landesbischofs), Rainer Findeisen (Superintendent des Kirchenbezirkes Marienberg), Gisela Merkel-Manzer (Pfarrerin im Kirchenbezirk Dresden Nord).  

Die Gruppe hat nun die Aufgabe, für die Kirchenleitung bis zum 24. Januar 2020 einen Personalvorschlag zu erarbeiten. Der Wahlvorschlag der Kirchenleitung kann bis zu drei Kandidaten enthalten. Die Kandidaten haben schriftlich zu versichern, dass sie grundsätzlich bereit sind, das Amt im Falle ihrer Wahl zu übernehmen und das vorgeschriebene Gelöbnis abzulegen. 

Neben der Kirchenleitung hat jedes Mitglied der Landessynode das Recht, einen Kandidaten für das Amt des Landesbischofs vorzuschlagen. Ein solcher Vorschlag bedarf der Unterstützung durch mindestens neun weitere Mitglieder der Landessynode und ist der Kirchenleitung in schriftlicher Form spätestens sechs Wochen vor dem festgesetzten Wahltag vorzulegen. Die Frist für den Eingang von solchen Wahlvorschlägen endet am 20. Januar 2020.

Die Kirchenleitung wird in ihrer Sitzung am 24. Januar 2020 ihren Wahlvorschlag beschließen und im Anschluss die Kandidatinnen und Kandidaten der Öffentlichkeit bekannt geben. 

Für die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt der Landesbischöfin/des Landesbischofs sind drei öffentliche Veranstaltungen geplant:

  • DRESDEN: Himmelfahrtskirche (Altleuben 15, 01257 Dresden), 3. Februar 2020, 19:00 Uhr
  • CHEMNITZ: St. Markuskirche (Pestalozzistraße 5, 09130 Chemnitz), 4. Februar 2020, 19:00 Uhr        
  • LEIPZIG: Michaeliskirche (Nordplatz, 04105 Leipzig), 6. Februar 2020, 19:00 Uhr 

Die Wahl eines Landesbischofs bzw. einer Landesbischöfin findet im Rahmen einer Sondertagung der 27. Landessynode am Sonnabend, 29. Februar 2020 und Sonntag, 1. März 2020 statt. Im Vorfeld der Wahl stellen sich am Freitag, 28. Februar 2020, alle Kandidatinnen und Kandidaten der Landessynode nochmals vor.  

Das Verfahren ist im Gesetz über die Wahl des Landesbischofs und des Präsidenten des Landeskirchenamtes detailliert beschrieben.

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