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Landeskirche im Umgang mit der Corona-Krise


13. März 2020

Informationen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus

DRESDEN - Das Landeskirchenamt hat sich aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf folgende Regelungen verständigt und bittet darum, dass diese in den Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen der Landeskirche umgesetzt werden: 

Mit Großveranstaltungen ist ein erhöhtes Risiko verbunden. Der Erlass des Freistaates Sachsen ist daher für Veranstaltungen in der sächsische Landeskirche ebenfalls zu beachten. Danach sind Großveranstaltungen mit über 1000 Personen bzw. Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung auch in Kirchen abzusagen.

Rüstzeiten und Dienstreisen in Regionen mit erhöhter Gefährdung bitten wir dringend abzusagen. Auch mehrtägige dienstliche Veranstaltungen mit gemeinsamer Unterbringung (Konvente, Ephorenrüstzeiten u.ä.) sollten nach Möglichkeit abgesagt bzw. verschoben werden. Bei allen anderen Veranstaltungen sollte in den Kirchgemeinden oder Kirchenbezirken vor Ort entschieden werden, ob diese notwendig sind oder verschoben werden können. Da gerade in diesen Zeiten Austausch und Beratung eine große Bedeutung haben, sollen Dienstberatungen nach Möglichkeit weiterhin stattfinden.

Gottesdienste sollten nach Möglichkeit nicht abgesagt werden. Im Blick auf das Abendmahl empfehlen wir, anstelle des Abendmahls in beiderlei Gestalt (Brot und Wein) in der aktuellen Situation die Praxis des Abendmahls in einerlei Gestalt (Brot) zu nutzen oder auch ganz auf das Abendmahl zu verzichten. Hierzu wird es in Kürze konkrete Erläuterungen geben.

Weiterhin bitten wir alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im alltäglichen Umgang miteinander folgende Hygieneregeln zu beachten:  

  • Bitte waschen Sie sich die Hände in regelmäßigen Abständen gründlich mit Seife.

  • Zur Begrüßung sollte ein Händeschütteln unterbleiben. Sicher wird sich dadurch momentan keine/r zurückgesetzt fühlen.

  • Wenn Sie sich unwohl oder krank fühlen, bitten wir Sie einen Arzt aufzusuchen. 

Sollten Grundschulen/Horte und Kindertagesstätten schließen, möchten wir unseren kirchlichen Mitarbeitenden die Gelegenheit geben, für ihre Kinder eine angemessene Betreuung zu organisieren und gewähren ihnen dazu drei Tage bezahlte Freistellung. Müssen diese Kinder zu Hause betreut werden, ist ab dem vierten Tag (unbezahlter) Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen (Antrag in Textform). Beides gilt auch für Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf.

Neben der Bildung eines Notfall-Teams wurde eine Themenseite eingerichtet, die fortlaufend über notwendige Anpassungen informieren wird: https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/zum-umgang-mit-der-coronavirus-pandemie/

In der Verengung nicht Zuversicht und Stärke aus dem Blick verlieren

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