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Selig sind, die Frieden stiften


14. Februar 2020

Zeichen für ein wertschätzendes und Demokratie achtendes Miteinander 

DRESDEN – Die Frauenkirche in Dresden ruft am Montag, 17. Februar, um 18:00 Uhr zu einem Friedensgebet auf. „Gerade in diesen Tagen, in denen Dresden der Schrecken von Krieg und Zerstörung gedenkt, sind das wahrhaftige Erinnern und die bewusste Wertschätzung der demokratischen Grundordnung angezeigt“, so Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. „Als Christen predigen wir das Evangelium des Friedens. Es kennt keine Verächtlichmachung, keine Häme, keinen Hass. Es ruft uns auf, einander die Hände zu reichen und Zukunft zu gestalten. Wer dies beherzigt, wird daraus das feste Bekenntnis ableiten, Respekt zu üben, Demokratie zu leben und einander im Vertrauen zu begegnen.“ 

Bereits zuvor findet ein Ökumenisches Friedensgebet in der Kreuzkirche um 17:00 Uhr statt. Michael Zimmermann, Friedensbeauftragter der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens: „Wenn Kräfte entstehen, die spalten wollen, ist es gut zusammenzuhalten.“ Er wird das Friedensgebet liturgisch leiten und die Besucher einladen, ihn im Anschluss zur Frauenkirche zu begleiten.  

Mit den Friedensgebeten setzen beide Kirchen ein Zeichen für ein friedfertiges Miteinander. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, Kerzen als stille Botschafter des Friedens zu entzünden und mit ihnen in der Hand vor die Gotteshäuser zu treten.  

Banner an der Frauenkirche mahnt zu Friedfertigkeit 

Als weiteren Aufruf zu einem respektvollen Miteinander zitiert an der Dresdner Frauenkirche von nun an wieder ein großes Banner aus der Bergpredigt. Über dem Eingang C stehen auf Deutsch und Englisch die Worte Jesu „Selig sind, die Frieden stiften“ (Matthäus 5,9). „Die Frauenkirche ist eine steingewordene Ermutigung dafür, was Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Glaubensüberzeugungen zum Wohle aller schaffen können“, erklärt Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke. „Die Kirche wurde wiedererrichtet, um im Wissen um unsere Vergangenheit der Botschaft von Frieden und Versöhnung Ausdruck zu geben. Das leben wir mit allem, was im Kirchenrund passiert, tragen es auf diese Weise aber auch unmissverständlich nach außen.“ Das Banner wird das Frühjahr über an der Kirche verbleiben. 

Frauenkirche Dresden

Ökumenische Feier in der Dresdner Kreuzkirche

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