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Umwandlung Hagia Sophia


31. Juli 2020

Hagia Sophia für die Ökumene ein symbolträchtiger Ort

DRESDEN - Landesbischof Tobias Bilz teilt die Besorgnis um die Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul zur Moschee. Es sei alles dafür zu tun, dass der Schaden, der durch diesen Vorgang verursacht wird, begrenzt wird. Er unterstützt damit die Erklärung des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron.

Dieser hatte u.a. darauf hingewiesen, dass die Hagia Sophia der Ort war, an dem sich im Jahr 1054 das Große Abendländische Schisma vollzog, die Trennung von Ost- und Westkirche. Die Hagia Sophia sei „der symbolträchtige Ort, … der heute für alle, die in der Ökumene tätig sind, ein Mahnmal für die Wiederherstellung der Einheit der Kirche darstellt“, so Erzpriester Miron.

Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Pfarrer Dr. h.c. Martin Junge, rief in einem Brief an Staatspräsident Erdogan dazu auf, dass die Hagia Sophia „ein Raum für den interreligiösen Dialog und unser Verständnis eines gemeinsamen Menschseins bleibt.“

Erklärung von Erzpriester Miron

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