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Vorbereitung auf den Pfarrdienst


02. September 2020

Zwölf junge Theologinnen und Theologen beginnen ihren Vorbereitungsdienst in Sachsen

DRESDEN - Nach der bestandenen Ersten Theologischen Prüfung beginnen im September sechs Theologinnen und sechs Theologen ihren zweieinhalbjährigen Vorbereitungsdienst (Vikariat) in der sächsischen Landeskirche. Eine Vikarin wird ihr Vikariat berufsbegleitend absolvieren.

Eröffnet wurde das Vikariat am 1. September 2020 mit einem Abendgottesdienst in der Moritzburger Kirche, der von der Personaldezernentin für Pfarrerinnen und Pfarrer im Ev. Luth. Landeskirchenamt Sachsens, Oberlandeskirchenrätin Margrit Klatte, geleitet wurde. Dazu waren auch Familienangehörige und Freunde sowie alle, die die Vikare als Studienleiter, Mentoren und Lehrpfarrer begleiten, eingeladen.

In ihrer Ausbildung lernen die Vikarinnen und Vikare pädagogische und theologische Arbeitsgebiete im Pfarrdienst kennen. Sie hospitieren zum Beispiel im Religionsunterricht, in Jungen Gemeinden und Gottesdiensten, bevor sie Aufgaben zunehmend selbständig übernehmen. Auf diese Weise erschließen sie sich unter Anleitung eines Mentorenteams die unterschiedlichen Felder pädagogischer und theologischer Praxis Das Mentorenteam besteht aus Lehrpfarrerin, gemeindepädagogischem Mentor und Mentorin für den Religionsunterricht. Die unterschiedlichen Bereiche werden schon in der Ausbildung miteinander verknüpft.

In den Kursen am Institut für Seelsorge und Gemeindepraxis in Leipzig, am Theologisch Pädagogischen Institut in Moritzburg und am gemeinsamen Predigerseminar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in Wittenberg wird das aus dem Studium mitgebrachte Wissen aufgenommen und auf Grundlage praktischer Fragestellungen vertieft sowie das für die Praxis nötige Handwerkszeug erworben.

Nach etwa einem Jahr legen die Vikarinnen und Vikare eine Lehrprobe im Religionsunterricht ab und nach zwei Jahren stellen sie im Zweiten Theologischen Examen (Klausuren, Gottesdienstprüfung und mündliche Prüfungen) ihre Eignung für den Pfarrdienst unter Beweis.

Ein halbes Jahr werden sie dann noch die Praxis in der kirchgemeindlichen Arbeit vertiefen, mehr Verantwortung übernehmen und einen Kurs zur Vertiefung der Seelsorgeausbildung absolvieren. Danach erhalten sie ihre Zeugnisse und können sich für den Pfarrdienst bewerben und mit der Ordination den Probedienst beginnen.

Die sächsische Landeskirche ermutigt weiterhin junge Menschen zur Aufnahme eines Theologiestudiums oder einer Ausbildung im kirchlichen Bereich.

Theologiestudierende, die später in den Dienst der Landeskirche treten wollen, werden im Studium finanziell unterstützt und zu besonderen Tagungen eingeladen.

Weitere Informationen zum Beruf der Pfarrerin/des Pfarrers finden Sie hier.  

Sechs Theologinnen und sechs Theologen beginnen aktuell ihren zweieinhalbjährigen Vorbereitungsdienst

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