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Weihnachten beginnt vor der Frauenkirche


21. Dezember 2019

27. Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche  

DRESDEN – In diesem Jahr stehen erneut am 23. Dezember um 17:00 Uhr viele Menschen dicht an dicht auf dem Dresdner Neumarkt vor der Frauenkirche. Sie singen gemeinsam und genießen die Musik, hören die biblischen Worte und die Ansprachen. Mit der Weihnachtlichen Vesper beginnt für viele Dresdner und ihre Gäste Weihnachten. Die Fördergesellschaft Frauenkirche lädt in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche erneut dazu ein. Der MDR überträgt die Vesper live im Fernsehen. 

Landesbischof i.R. Jochen Bohl, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Superintendent Christian Behr, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt werden an der Vesper mitwirken.  

Das musikalische Programm gestalten Solisten, darunter auch Gunther Emmerlich, der Kammerchor der Dresdner Frauenkirche unter der Leitung von Matthias Grünert und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Ludwig Güttler. Bereits ab 16:00 Uhr erklingt weihnachtliche Bläsermusik von den Posaunenchören der Sächsischen Posaunenmission unter der Leitung von Landesposaunenwart Tilman Peter. Die Musiker kommen eigens dazu aus ganz Sachsen nach Dresden. 

In diesem Jahr wird wieder das Friedenslicht aus Bethlehem nach der Vesper auf dem Adventsmarkt unter dem großen Tannenbaum vor dem Verkehrsmuseum und am Stand des Technischen Hilfswerks an die Besucher verteilt. Es ist ein Symbol für den Weihnachtsfrieden. Wer das Friedenslicht mit nach Hause nehmen möchte, sollte eine Kerze in einer windgeschützten Laterne oder ähnliches mitbringen. 

Die erste Weihnachtliche Vesper fand am 23. Dezember 1993 vor dem kurz zuvor aus den Trümmern freigelegten Altar der Frauenkirche statt. Sie zieht alljährlich Zehntausende Besucher an, die sich am Tag vor Heiligabend auf das Weihnachtsfest einstimmen. Die Vesperbesucher und die Mitwirkenden schätzen die ganz besondere Atmosphäre.  

Die wichtigste Veranstaltung der Fördergesellschaft ist seit 1993 der größte regelmäßig unter freiem Himmel stattfindende Gottesdienst in Deutschland. Der Organisationsaufwand und die gestiegenen Sicherheitsanforderungen sind immens.  

Die Kosten von derzeit rund 72.000 Euro werden ohne öffentliche Zuschüsse finanziert. Das ist nur durch Honorarverzicht, das Entgegenkommen von Auftragnehmern, zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie Spenderinnen und Spender möglich, die die Fördergesellschaft teilweise schon seit 1993 ununterbrochen unterstützen. Zweckgebundene Spenden und der Erlös der Frauenkirchen-Lotterien tragen zu ihrer Finanzierung bei.

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