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Konfirmation in Sachsen

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In der Zeit von Palmsonntag (25. März) über Ostern bis zum Pfingstfest (20. Mai)  werden dieses Jahr in den Kirchgemeinden der sächsischen Landeskirche über 5.000 Jugendliche konfirmiert. Ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass die Konfirmation für viele Jugendliche ein Bedürfnis und eine prägende Erfahrung ist.

Bekenntnis zum Christsein

Jugendliche werden offiziell mit dem 14. Lebensjahr religionsmündig. Dann können Ungetaufte entscheiden, ob sie durch Taufe und Konfirmation Mitglied der Kirche und damit Teil der Gemeinschaft der Gläubigen werden möchten.

Getaufte Jugendliche wiederum bekennen sich mit der Konfirmation noch einmal bewusst zu ihrem Christsein. Sie bekräftigen (= lat. "confirmare") den Entschluss, als Glieder der christlichen Gemeinde im Glauben bleiben und wachsen zu wollen. 


Konfirmationsunterricht

Zur Vorbereitung besuchen die Jugendlichen rund zwei Jahre lang den Konfirmationsunterricht. Gemeinsam gehen sie den Fragen nach, was im Leben trägt und Orientierung gibt, welche Rolle Gott in ihrem Leben einnimmt und was die Kirche damit zu tun hat.

Hilfe und Nächstenliebe

Während dieser Zeit gestalten die Konfirmanden Gottesdienste mit und helfen bei Veranstaltungen. Sie besuchen diakonische Einrichtungen, engagieren sich in Hilfsprojekten oder sammeln Kollekten.

Konfirmandenfreizeiten

Besondere Höhepunkte sind Konfirmandenfreizeiten. Diese Reisen sind ein Erlebnis, das die Teilnehmer einander näherbringt und die Gruppe zusammenschweißt.


Festgottesdienst

Die Konfirmation erfolgt im Rahmen eines Festgottesdienstes. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern inmitten der Kirchgemeinde mit ihren Freunden und Familien. Oft beteiligt sich die Junge Gemeinde mit neueren Liedern und Ideen an der Gestaltung.

Segen und Glaubensbekenntnis

Dann knien die Konfirmanden vor dem Altar nieder. Der Pfarrer legt ihnen  die Hand auf und spendet den Segen Gottes, der sie ermutigen soll, ein verantwortungsvolles Leben im christlichen Sinn zu führen. 

Sie sprechen das Glaubensbekenntnis und bekennen öffentlich: „Ja, mit Gottes Hilfe“ will ich im Glauben an Gott, in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bleiben und wachsen und als lebendiges Mitglied der christlichen Gemeinde leben.

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