Aktuelles

Passionszeit

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Am Aschermittwoch (14. Februar 2018) beginnt die Passionszeit. Sie ist für Christen eine Vorbereitung auf die Erinnerung an Jesu Leiden und Sterben.

Jesus Christus versprach den Menschen das vollendete Reich Gottes: "Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schuldigen wird vergeben. Den Sanftmütigen wird die Erde gehören!" Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von diesem Reich nichts wissen. Jesus wird der Ketzerei angeklagt und stirbt den qualvollen Tod am Kreuz.

Zeit des Nachdenkens und des Fastens

Als Zeit des Gedenkens an den Leidensweg Christi ist die Passionszeit eine stille Zeit, die Gelegenheit bietet, über sich selbst, sein Leben und den Glauben nachzudenken. Viele Christen in Deutschland beteiligen sich an Fastenaktionen. Die evangelische Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „ZEIG DICH! Sieben Wochen ohne Kneifen“.


Passionsspiele und Glaubenskurse

Passionsspiele und Passionskonzerte laden dazu ein, sich intensiver mit der biblischen Geschichte zu beschäftigen. Viele Gemeinden führen in dieser Zeit auch Glaubenskurse durch. So bieten beispielsweise in Dresden die Frauenkirche und die Kreuzkirche wieder den traditionellen Kurs „Religion für Neugierige“ an. Interessierte sind wieder eingeladen, über persönliche Fragen zu Gott und zum Glauben nachzudenken. Ein weiterer regionaler Glaubenskurs startet in Großenhain am 21. März, der über die Passionszeit hinaus reicht.

Kirchenkonzerte und Konfirmationen

Insbesondere kurz vor und während der Karwoche, die mit Palmsonntag (25. März) beginnt, führen die Kantoreien die bekannten Passionsoratorien auf. Häufig sind es die Matthäuspassion und die Johannespassion von Johann Sebastian Bach, die in den Kirchen erklingen. Mit Palmsonntag werden auch die Konfirmationssonntage beginnen, die bis zum Pfingstfest reichen.


Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa" 

Traditionell wird mit Beginn zur Passionszeit auf die Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ hingewiesen: eine Sammelaktion in Verantwortung der Diakonie Sachsen. Wie im letzten Jahr wird Geld für soziale Projekte in Weißrussland und Rumänien gesammelt. So unterstützt der Oberlausitzer Verein GUMPO seit vielen Jahren In der weißrussischen Hauptstadt Minsk die Kinderkrebsklinik Barawljany. Mit den Spenden will GUMPO die kunsttherapeutischen Angebote ausweiten.

Gesammelt wird außerdem für ein Hausaufgabenprojekt in Rumänien. In Zusammenarbeit mit der Roma-Kirche bietet der Verein projekt LEBEN aus Lauterbach bei Stolpen in vier Orten regelmäßig Hausaufgabenhilfe für Kinder aus Roma-Familien an.

Fürbitte für verfolgte Christen am Sonntag »Reminiszere« 

Der zweite Sonntag in der Passionszeit, "Reminiszere" (Erinnere!), fällt in diesem Jahr auf den 25. Februar. Im Zentrum der Gottesdienste in den Kirchgemeinden steht die Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen, die trotz Gefahren in ihrer Heimat bleiben wollen.

Gerade in diesen Zeiten brauchen sie Solidarität und praktische Hilfe, wirbt das Gustav Adolf Werk insbesondere für die evangelischen Partner in Ägypten, in Syrien und im Libanon. Das Diasporawerk der Evangelischen Kirche unterstützt die diakonische Arbeit und den Wiederaufbau der evangelischen Gemeinden in diesen Ländern.

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