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„Geburtstag der Kirche“ in Sachsen

Zum Pfingstfest laden die sächsischen Kirchgemeinden zu Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Angeboten ein, mit denen sie den Geburtstag der Kirche und die Verbreitung der christlichen Botschaft über alle Sprach- und Ländergrenzen hinweg feiern. Pfingsten gehört damit neben Ostern und Weihnachten zu den wichtigsten christlichen Festen.

Am Pfingstmontag, um 10:00 Uhr, predigt der sächsische Landesbischof traditionell im Dom zu Meißen. Tags zuvor am Pfingstsonntag weiht Landesbischof Dr. Carsten Rentzing in Chemnitz in der Stadtkirche St. Jakobi den alten Hochaltar in dessen neuer Gestaltung.
Die »Sächsische Orgel des Monats«, gleich an zwei Orten, stellt Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger am Pfingstsonntag musikalisch in einem Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Kirche Oberneuschönberg bei Olbernhau sowie in einer Orgelvesper in Waldkirchen bei Lengenfeld um 17:00 Uhr vor. Im Gottesdienst spielt er eine Orgel der Gebrüder Poppe von 1876 und nachmittags eine Schuster-Orgel von 1907.

Viele Gemeinden feiern am Pfingstmontag, 21. Mai, häufig gemeinsame Gottesdienste im Freien und Ökumenische Gottesdienste. So laden nicht nur im Erzgebirge, wie an den Orgelpfeifen am Scheibenberg, auch viele andere Gemeinden vom Vogtland bis in die Oberlausitz zu Gottesdiensten in Wald und Flur ein. Insbesondere am Pfingstmontag erklingen in Kirchen Konzerte am Nachmittag und Abend.

Mit den Pfingstfeiertagen endet auch die Zeit der diesjährigen Konfirmationen, an denen 5.000 Jugendliche in den Gottesdiensten seit Palmsonntag vor Ostern eingesegnet wurden. Im Kirchenjahr beginnt nach der Pfingstwoche die Trinitatiszeit, in der auf den Tag der Heiligen Dreifaltigkeit (Trinitatis-Sonntag), in diesem Jahr am 27. Mai, bis zum 4. November 23 Sonntage nach Trinitatis folgen. Das nächste Fest, das ebenfalls häufig im Freien gefeiert wird, ist der Johannistag am 24. Juni.

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