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Weihnachten in Sachsen

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"Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich vor dem Herrn..." Ps 96,11

Am 24. Dezember, der in diesem Jahr auf Dienstag nach dem 4. Advent fällt, werden in Sachsen die Kirchentüren weit offen stehen für alle Menschen, die die Weihnachtsgeschichte hören und ansehen wollen. Am Heiligen Abend laden die Kirchgemeinden vom Nachmittag an bis in die Abendstunden hinein zu Christvespern ein. Der erste Weihnachtsfeiertag beginnt in vielen Gemeinden traditionell mit Frühmetten. Festgottesdienste, Krippenspiele, Konzerte und andere besinnliche Anlässe bestimmen das Christfest und die Tage zwischen den Jahren.   

Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche 

Die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. lud in Dresden gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden am 23. Dezember 2019 zur 27. Weihnachtlichen Vesper vor der Frauenkirche auf dem Neumarkt ein. Die Vesper wurde wieder live im MDR Fernsehen übertragen. An der Vesper wirkten Landesbischof i.R. Jochen Bohl, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Superintendent Christian Behr, Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt mit. Das musikalische Programm gestalteten Solisten, der Kammerchor der Dresdner Frauenkirche unter der Leitung von Matthias Grünert und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler. zuvor erklang weihnachtliche Bläsermusik, gespielt von den Vereinigten Posaunenchören der Sächsischen Posaunenmission e.V. unter Leitung von Tilman Peter.


 

Heilig Abend, 24. Dezember, in sächsischen Kirchgemeinden 

In Dresden läutet die traditionelle Christvesper des Dresdner Kreuzchores, die von der erzgebirgischen Weihnachtstradition des ehemaligen Kreuzkantors Rudolf Mauersberger geprägt ist, ab 14:15 Uhr den Heiligen Abend (24. Dezember) in der Kreuzkirche ein. Eine zweite Christvesper dieser Art beginnt um 16:30 Uhr.

Die Frauenkirche lädt zu zwei Christvespern und zur Feier der Christnacht ein. Die erste Vesper, die 14:00 Uhr beginnt, gestalten Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel, die Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und der Chor der Frauenkirche. Neben der Weihnachtsgeschichte sind auch die alttestamentlichen Verheißungen zu hören, dazu erklingt Orgelmusik. In der zweiten Vesper um 16:00 Uhr predigt Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke; Chor und ensemble frauenkirche dresden unter Frauenkirchenkantor Matthias Grünert führen die erste Kantate aus Bachs »Weihnachtsoratorium« auf. Etwas Besonderes an diesem Tag ist die frühe „Frohnauer Christmette“ des CVJM in der Bergkirche St. Marien von Annaberg-Buchholz um 5:30 Uhr. Für die Frohnauer fährt dazu eigens ein Mettenbus von Frohnau zur Bergkirche. 

In vielen Kirchen finden am Heiligen Abend mehrere Christvespern nacheinander statt. Dies geschieht zum Teil aus Platzgründen, wobei in den unterschiedlichen Vespern oft auch verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Am zeitigen Nachmittag stehen die Krippenspiele der Kurrenden für Familien mit Kindern im Vordergrund, während in den späteren Vespern neben den Krippenspielen die Wortverkündigung und die Kirchenmusik stärker im Vordergrund stehen. Auch in diesem Jahr kann wieder von über einer halben Million Besuchern in 1.850 gottesdienstlichen Veranstaltungen in rund 1.300 sächsischen Kirchen ausgegangen werden - nicht mitgezählt werden dabei Konzerte und Spätmetten an Heiligabend. In den Kirchenbezirken Pirna, Leisnig-Oschatz und Löbau-Zittau übersteigen die Besucher der Christvespern die Gemeindeglieder der jeweilige drei Kirchenbezirke zum Teil deutlich. 


In Leipzig erklingt um 13:30 Uhr die Weihnachtsmotette in der Thomaskirche mit dem Thomanerchor unter der Leitung von Gotthold Schwarz. Um 18:00 Uhr beginnt die Christvesper mit dem Leipziger Vocalensemble. Weitere Christvespern sind unter vielen anderen um 15:00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche und um 17:00 Uhr in der Nikolaikirche mit dem Bachchor und dem Posaunenchor St. Nikolai.

Die Christvespern der Leipziger Universitätsgemeinde um 15:00 Uhr und 17:00 Uhr finden in der Universitätskirche St. Pauli am Augustusplatz mit Universitätsprediger  Prof. Dr. Peter Zimmerling statt. Im Sakramentsgottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag um 11:00 Uhr predigt Prof. Alexander Deeg und im Predigtgottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann. Die Vespern und Gottesdienste werden anspruchsvoll kirchenmusikalisch begleitet. 

Das Krippenspiel "Der Weg nach Bethlehem" in Zwickau soll auf besondere Art die Weihnachtsbotschaft näher bringen. Im Mittelpunkt steht in der Pauluskirche um 15:00 Uhr die Weihnachtsgeschichte als Singspiel für Kinder- und Jugendchor, Solostimmen, Sprecher und Instrumente unter Leitung von Matthias Grummet. Der Dom St. Marien in Zwickau lädt um 15:00 und um 17:00 Uhr zu den Christvespern ein. 

In Meißen wird um 18:00 Uhr im Dom eine Musikalische Christvesper gefeiert. Auf dem Programm stehen Chorwerke und Lieder für Kinderchor alter und neuer Meister. Zwischen den Musikstücken werden Texte aus dem Alten Testament und die Weihnachtsgeschichte gelesen und die Gemeinde zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder eingeladen. Die Christvesper wird gestaltet vom Domchor, der Jungen Domkantorei und Kindern der Domkurrende. Die Predigt hält Dompfarrer und Superintendent Andreas Beuchel. Am späten Abend um 23:00 Uhr wird noch zur Musik zur Christnacht  "Es ist ein Ros entsprungen" eingeladen.
Im Dom zu Freiberg finden die Christvespern mit Krippenspiel um 15:00 Uhr und um 17:00 Uhr mit Andacht und Musik zur Christnacht statt.


Andacht und Musik zur Christnacht 

Neben den zahlreichen Christvespern mit Krippenspielen, die am 24. Dezember nachmittags für Familien mit Kindern in den Kirchen gefeiert werden, laden viele Kirchen auch in den Abendstunden und in der Nacht zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.

Um 22:00 Uhr beginnt die Christnacht in der Dresdner Frauenkirche mit musikalischer Begleitung durch Gesang und Harfe sowie mit Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Orgel. Am Heiligen Abend ab 23:00 Uhr erfüllt die Gospelnight Dresden mit rund 130 singenden jungen Menschen die Christuskirche in Strehlen mit intensiven Gospel-Melodien. Highlights in der 22. Gospelnight sind aktuelle Gospels sowie moderne Interpretationen traditioneller Gospels. Am 1. Weihnachtsfeiertag gastiert der Chor in der St. Martinskirche in Zschopau ab 19:00 Uhr und am 2. Christtag in der Lutherkirche Radebeul ab 18:00 Uhr. 

Ebenfalls zur Christnacht um 22:00 Uhr gibt es im Wurzener Dom ein Orgelkonzert zur Christnacht im Kerzenschein und im Zwickauer Dom St. Marien eine Orgelvesper im Kerzenschein mit KMD Henk Galenkamp.

In Leipzig erklingen zur gleichen Zeit in der Christnacht in der Nikolaikirche W.A. Mozarts Krönungsmesse und in der Peterskirche Vokal- und Instrumentalmusik. Um 23:00 Uhr wird in der PAX Jugendkirche/Friedenskirche in Leipzig-Gohlis unter dem Motto „#keinerbleibtallein – weihnachten@PAX2“ gefeiert. Um 23:30 Uhr lädt die Philippuskirche Lindenau zur Geburtstagsfeier für Jesus in der warmen Kirche ein. Die Peterskirche veranstaltet um 24:00 Uhr zugunsten von UNICEF ein Benefizkonzert und die Thomaskirche lädt zum traditionellen Komplet mit Männerstimmen des Thomanerchores unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz ein. 

In Chemnitz gibt es um 22:30 Uhr in der St. Petrikirche Musik zur Christnacht mit dem Chemnitzer Vocalensemble und in der Schloßkirche um 23:00 Uhr ein Krippenspiel nach Rudolf Mauersberger und Christoph Kircheis mit Kindern und Jugendlichen der St. Petri-Schloßkirchgemeinde unter Leitung von Siegfried Petri. 

Weihnachten nicht allein 

Menschen ohne Angehörige müssen zu Weihnachten nicht allein bleiben. Am Heiligen Abend lädt der Leipziger Offene Seniorentreff in der Ökumenischen Sozialstation (Dieskaustraße 63) um 11:30 bis 15:30 Uhr zum weihnachtlichen Beisammensein mit Mittagessen und Kaffeetrinken ein.

Ein großes feierliches Beisammensein gibt es am Heiligen Abend um 19:30 Uhr wieder im ‚Pavillon der Hoffnung‘ (ehemalige Messehalle 14, Alte Messe). Eingeladen sind Arme, Wohnungslose und einsame Menschen, die alles oder viel verloren haben. Wie auch im letzten Jahr erwartet sie ein Festessen, ein kleines Geschenk und ein fröhliches Miteinander. In den letzten Jahren kamen häufig bis zu Gäste. Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt der kontinuierlichen Arbeit des Pavillons der Hoffnung für Bedürftige, zu der monatliche Geburtstagsfeiern, eine Kleiderkammer und ein Begegnungscafé gehören.


Christmetten und Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen

1. Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember 

Nicht nur im Erzgebirge beginnt das Weihnachtsfest traditionell mit den Frühmetten am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember). Die frühesten beginnen um 5:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Annaberg-Buchholz und der St.-Nicolaikirche in Aue. Eine Stunde später laden um 6:00 Uhr in Dresden traditionell der Kreuzchor und Mitglieder der Dresdner Philharmonie zur Christmette in der Tradition erzgebirgischer Mettenspiele in die Kreuzkirche ein. Die Frühmetten ziehen jedes Jahr sehr viele Besucher an.  

In den Gemeinden werden am 1. Christtag Familiengottesdienste mit musikalischer Begleitung durch Kurrenden oder Bläserchöre gefeiert. So findet ein musikalischer Frühgottesdienst um 8:00 Uhr in der Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz statt, in dem  die alte Sebnitzer Mettenmusik von Christian Gottlob August Bergt (1771–1837) von der  Peter-Pauls-Kantorei Sebnitz und dem Barock-Collegium Sebnitz-Neustadt unter Leitung von Kantor Albrecht Päßler aufgeführt wird.

In der Leipziger Thomaskirche um 9:30 Uhr erklingt Bachs Kantate Nr. 1 „Jauchzet, frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium, die eigentlich für diesen Feiertag bestimmt war. So wie der Thomanerchor in Leipzig singt zur gleichen Zeit in Dresden in der Kreuzkirche der Kreuzchor im Festgottesdienst.

Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel wird zum 1. Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr in der Dresdner Diakonissenhauskirche in einem Abendmahlsgottesdienst predigen.  

In der Frauenkirche musizieren Solisten, Sängerinnen und Sänger des Chores der Frauenkirche und das ensemble frauenkirche unter der musikalischen Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert um 11:00 Uhr im Festgottesdienst J.S. Bachs 2. Kantate des Weihnachtsoratoriums »Und es waren Hirten in derselben Gegend«. Am Abend wird um 18:00 Uhr wird zu einem weiteren Gottesdienst in der Frauenkirche eingeladen.

Die Zeit zwischen den Jahren

In den Tagen zwischen den Jahren laden zahlreiche Kirchen zu Andachten, Theaterstücken, Krippenspielen und Konzerten ein. Die ersten drei Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums werden am 27. Dezember jeweils um 19:00 Uhr in der St. Georgenkirche in Schwarzenberg und im vogtländischen Lengenfeld in der Aegidiuskirche aufgeführt. 

Wie in jedem Jahr erklingt am 27. Dezember um 20:00 Uhr in der Dresdner Frauenkirche die Dresdner Bläserweihnacht mit virtuoser Trompetenmusik unter Leitung von Ludwig Güttler. Auf dem Programm des Blechbläserensembles stehen Werke von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Antonio Vivaldi sowie traditionelle Advents- und Weihnachtsklänge.
In Chemnitz erklingt die Bläserweihnacht am 29. Dezember um 15:00 Uhr mit dem Sächsischen Blechbläser Consort. 

Vom Nachmittag des 26. Dezember 2019 bis zum 6. Januar 2020 (Dreikönigstag) werden in Meißen weihnachtliche Domführungen unter dem Titel „Ich steh an deiner Krippen hier“ angeboten. „Was bedeutet Weihnachten?“ Dieser Frage wird in den Führungen im Dom nachgegangen. Um jeweils 14:30 Uhr machen sich die Domführerinnen mit ihren Gästen auf dem Weg durch den Dom zur Krippe. Dabei werden die weihnachtlichen Darstellungen des Doms erläutert und betrachtet. Die Führung dauert ca. 30 Minuten. 

In die Trinitatiskirche in Reichenbach lädt m 28. Dezember um 17:00 Uhr die Vocal Group Quintense mit dem Reichenbacher Carsten Göpfert zum Weihnachtskonzert ein. Unter dem Titel „Winter Wonderland“ wird das Publikum in eine verzauberte Welt entführt. Es werden amerikanische Weihnachtsklassiker wie „Have Yourself a Merry Little Christmas“, „Rudolph, The Rednosed Reindeer” oder “Jingle Bells” gesungen.

Am Sonntag, 29. Dezember, wird ab 10:00 Uhr live bei MDR Kultur ein Hörfunkgottesdienst aus der Trinitatiskirche der Bergstadt Zwönitz/Erz. übertragen. Die Predigt hält Pfarrer Michael Tetzner.
Nachmittags steht um 17:00 Uhr in Crimmitschau in der St. Laurentiuskirche die Gospelweihnacht auf dem Programm. Das diesjährige Weihnachtskonzert bietet einen bunten Mix aus englischen a-cappella-Stücken und fetzigen Gospelsongs.

Die Leipziger Peterskirche bietet zur gleichen Zeit das Weihnachtsoratorium zum Mitsingen an. Ein Projektorchester unter der Leitung von Friedrich Jopp wird für ein sicheres musikalisches Fundament für das Mitsingen sorgen. 

Der Weihnachtsfestkreis reicht über den Altjahresabend (Silvester), dem Epiphaniasfest (Dreikönigstag) am 6. Januar, bis zum Tag der Darstellung des Herrn (Lichtmess) am 2. Februar. Bis zu diesem Tag leuchtet auch unser heimatlicher Herrnhuter Weihnachtsstern.

2. Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember 

Der 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ist dem ersten Märtyrer der Kirche, Stephanus, gewidmet, an dessen Schicksal die Schriftlesung erinnert. Die liturgische Farbe wechselt an diesem Tag zwischenzeitlich vom weihnachtlichen Weiß auf Rot. Während die Kollekten in den Christvespern meist für BROT FÜR DIE WELT gesammelt werden, ist die landeskirchliche Kollekte des 2. Christtages für die Diakonie Katastrophenhilfe und für Kirchen in Mittel- und Osteuropa bestimmt. Auch die Gottesdienste werden am zweiten Weihnachtsfeiertag häufig besonders musikalisch ausgestaltet.  

So wird in der Leipziger Thomaskirche im Gottesdienst um 9:30 Uhr die zweite Kantate vom Bachschen Weihnachtsoratorium aufgeführt. In einem Kirchspiel-Fest-Gottesdienst mit Quempas-Singen  um 10:30 Uhr in der Genezarethkirche in Leipzig-Paunsdorf erklingen lateinische Weihnachtslieder.
Die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums sind um 11:00 Uhr in der Kirche von Panitzsch bei Leipzig durch das concerto vocale und das Sächsische Barockorchester Leipzig unter Leitung von Gotthold Schwarz zu erleben. 

In Dresden-Löbtau lädt die Hoffnungskirche um 9:30 Uhr zu einem besonderen Weihnachtsfestgottesdienst mit Band ein. Die Impuls-Band der Kirchgemeinde spielt sowohl klassische Weihnachtslieder in neuem Gewand als auch moderne Songs.
Ein Weihnachtsgottesdienst im Winterzirkuszelt findet in Zwickau um 10:00 Uhr auf dem Platz der Völkerfreundschaft mit Zirkus- und Schaustellerpfarrer Wolfgang Eichhorn und mit Ulf Firke und Chor statt. 

Am Nachmittag des Weihnachtsfeiertages laden einige Konzerte in die Kirchen ein. So beginnt in der Frauenkirche Dresden um 16:00 Uhr die Geistliche Festtagsmusik mit Werken von Antonio Corellis „Concerto per il Fatto di Natale“ und Camille Saint-Saëns „Oratorio de Noel“ mit Solisten, dem Chor der Frauenkirche und dem ensemble frauenkirche dresden unter Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert.

In spätmittelalterlichen Dorfkirche von Reinhardtsgrimma erklingt zur gleichen Zeit die traditionelle Vesper zur „Erzgebirgischen Weihnacht um 1700“. Neben Gesangssolisten und Instrumentalisten spielt Jan Katzschke (Leitung) auf der historischen Silbermann-Orgel von 1731 in stimmungsvollen und authentischen Kulisse, die jährlich viele Interessierte der Region anzieht.
Im ostsächsischen Pulsnitz lädt der dortige Kantor Markus Mütze in die Kirche St. Nicolai zur Weihnachtsmusik ein.

In Leipzig wird ab 18:00 Uhr in der Thomaskirche ein Singegottesdienst mit Weihnachtsliedersingen angeboten, bevor um 19:30 Uhr in der Peterskirche die ersten drei Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums durch amici musicae, Chor & Orchester Leipzig unter Leitung von Ron-Dirk Entleutner aufgeführt werden.
Ebenfalls am Nachmittag und Abend lädt die Kirche in Dresden-Loschwitz um 17:00 und um 21:00 Uhr zu „Nine Lessons & Carols“ mit dem Vocal Concert Dresden unter der Leitung von Peter Kopp ein.


Seelsorge und Beratung

Wer Sorgen hat, Schmerz und Trauer fühlt, leidet um das Weihnachtsfest herum oft besonders schwer. Die sächsische Landeskirche stellt auch in diesen Tagen ihre Angebote an Seelsorge und Beratung bereit, persönlich oder per Telefon und Internet.

Die Gesprächsangebote und Kontaktstellen stehen allen Menschen offen, die Beratung ist kostenfrei; Hilfesuchende können auf Wunsch anonym bleiben.

 

 

 

 

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