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Weihnachten in Sachsen

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Die Weihnachtsgeschichte

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu. Die Evangelisten Matthäus und Lukas erzählen davon, wie Gottes Sohn auf die Welt kommt: nicht als strahlender Held und König, sondern bescheiden, unter ärmlichen Umständen, weil Maria und Josef in der Fremde zur Zeit der Niederkunft keine Herberge finden.

Heiligabend in den Kirchgemeinden

Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, der in diesem Jahr direkt auf den 4. Adventssonntag fällt, stehen in den sächsischen Kirchen die Türen für Besucher weit offen. Am Nachmittag finden Christvespern mit Krippenspielen für Familien statt. In den Abendstunden und in der Nacht laden die Gemeinden zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.


Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche

In Dresden findet am Samstag, 23. Dezember, um 17 Uhr die traditionelle ‚Weihnachtliche Vesper‘ auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche statt. Sie wird wie in den letzten Jahren live im MDR-Fernsehen übertragen. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing hält die Predigt. Superintendent Christian Behr, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt werden an der Vesper mitwirken.

Das musikalische Programm gestalten der Kammerchor der Frauenkirche unter der Leitung von Matthias Grünert und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Bereits ab 16:00 Uhr erklingt weihnachtliche Bläsermusik, gespielt von den Musikern der Vereinigten Posaunenchöre der Sächsischen Posaunenmission e.V. unter Leitung von Tilman Peter, die eigens dazu aus ganz Sachsen nach Dresden kommen werden.


Christvespern und Musik zum Heiligen Abend

Die erste besondere Veranstaltung am 24. Dezember findet in Annaberg-Buchholz statt. Hier lädt der CVJM bereits am frühen Morgen um 5:30 Uhr zur "Frohnauer Christmette" in die Bergkirche ein. Ab dem Nachmittag finden In vielen Kirchen gleich mehrere Christvespern nacheinander statt.

In der Dresdner Kreuzkirche gestaltet der Dresdner Kreuzchor die traditionelle Christvesper nach der erzgebirgischen Weihnachtstradition des ehemaligen Kreuzkantors Rudolf Mauersberger um 14:15 Uhr. Die Dresdner Frauenkirche lädt Heiligabend zu zwei Christvespern und zur Feier der Christnacht ein. In der zweiten Vesper um 16 Uhr predigt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing. 

In der Leipziger Thomaskirche erklingt um 13:30 Uhr die Weihnachtsmotette mit dem Thomanerchor unter der Leitung von Gotthold Schwarz. Danach folgen fünf Christvespern: um 15 Uhr mit der Weihnachtsgeschichte für Kinder und Eltern, um 16 Uhr mit dem Thomanerchor, um 17 Uhr mit Krippenspiel, um 18 Uhr mit Predigt und Kirchenmusik sowie um 22 Uhr mit einem Weihnachtsspiel der Jungen Gemeinde. 

Die Christvesper der Leipziger Universitätsgemeinde findet in diesem Jahr um 15 Uhr zum ersten Mal in der gerade neu eröffneten und wiedergeweihten Aula – Universitätskirche St. Paul am Augustusplatz statt.  Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sind in Universitätskirche jeweils um 10 Uhr Gottesdienste.

Zu einer szenisch-musikalische Aufführung des Krippenspiels von Carl Orff wird um 15 Uhr in die Zwickauer Pauluskirche eingeladen. Im Meißner Dom findet um 18 Uhr eine Musikalische Christvesper und abends um 23 Uhr eine Christnachtfeier statt. 


Hilfe für Bedürftige

Manche Menschen ohne Angehörige sind zu Weihnachten allein und einsam. Kirchliche Initiativen in verschiedenen Orten bieten für sie Weihnachtsfeiern an. Am Heiligen Abend lädt der Leipziger Offene Seniorentreff zu einem weihnachtlichen Beisammensein ein. In Leipzig-Gohlis beginnt die Heiligabendfeier im Sozialcafé Blickwechsel mit weihnachtlichem Programm und Kaffeetrinken.

Der ‚Pavillon der Hoffnung‘ lädt Arme, Obdachlose und einsame Menschen um 19:30 Uhr zu einem Festessen ein. Im letzten Jahr waren hier 600 Personen zu Gast. Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt der kontinuierlichen Arbeit des Pavillons der Hoffnung für Bedürftige, zu der monatliche Geburtstagsfeiern, eine Kleiderkammer und ein Begegnungscafé gehören.


Christmetten und Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen

Im Erzgebirge, aber auch in anderen Orten Sachsens, haben die Christmetten in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtsfeiertages eine ganz besondere Tradition. Die ersten Christmetten in Annaberg-Buchholz, Scheibenberg und Aue beginnen bereits um 5 Uhr. Im erzgebirgischen Carlsfeld und Eibenstock wird für 6 Uhr zur Christmette eingeladen.

In der Dresdner Kreuzkirche wird die Christmette um 6 Uhr traditionell durch den Kreuzchor und Mitglieder der Dresdner Philharmonie in der Tradition erzgebirgischer Mettenspiele gestaltet.

Viele Kirchgemeinden laden am Vormittag zu Familiengottesdiensten mit musikalischer Begleitung durch Kurrenden oder Bläserchöre ein. Ein musikalischer Frühgottesdienst findet um 8 Uhr in der Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz u.a. mit der alten Sebnitzer Mettenmusik von Christian Gottlob August Bergt statt.

In der Leipziger Thomaskirche erklingt um 9:30 Uhr Bachs Kantate Nr. 1 „Jauchzet, frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium, die eigentlich für diesen Feiertag bestimmt war. So wie der Thomanerchor in Leipzig singt zur gleichen Zeit in Dresden in der Kreuzkirche der Kreuzchor im Festgottesdienst.

Landesbischof Dr. Carsten Rentzing wird zum 1. Weihnachtsfeiertag um 10 Uhr in der Diakonissenhauskirche in einem Abendmahlsgottesdienst predigen.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag erklingt im Festgottesdienst in der Dresdner Frauenkirche um 11 Uhr die 2. Kantate des Weihnachtsoratoriums. Am Abend findet um 18 Uhr ein weiterer Gottesdienst statt.

In der Leipziger Thomaskirche wird um 9:30 Uhr im Gottesdienst die 2. Kantate vom Bachschen Weihnachtsoratorium aufgeführt. Die ersten drei Kantaten erklingen um 11 Uhr in der Kirche von Panitzsch bei Leipzig .

Die letzten drei Kantaten (4-6) kommen am Nachmittag um 16:30 Uhr in der Chemnitzer Schloßkirche zur Aufführung. In Zwickau steht im Dom St. Marien um 10:30 Uhr ein weihnachtlicher Singegottesdienst im Mittelpunkt der Verkündigung.


Seelsorge zu Weihnachten

Wer Sorgen hat, Schmerz und Trauer fühlt, leidet um das Weihnachtsfest herum oft besonders schwer. Die sächsische Landeskirche stellt auch in diesen Tagen ihre Angebote an Seelsorge und Beratung bereit, persönlich oder per Telefon und Internet.

Die Gesprächsangebote und Kontaktstellen stehen allen Menschen offen, die Beratung ist kostenfrei; Hilfesuchende können auf Wunsch anonym bleiben.

 

 

 

 

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