Glauben

Die Bekenntnisse

Die Tradition der Bekenntnisse reicht in die Anfänge des Christentums, ins 1. Jahrhundert, zurück. Seitdem hat die Kirche immer wieder versucht, ihren Glauben und ihre Beziehung zu Gott in Worten auszudrücken. Die Kirche versteht das Bekenntnis als Antwort auf das Wort Gottes, das in der Bibel überliefert wird.

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Ich glaube an Gott, den Vater...

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ So beginnt das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es wird im evangelisch-lutherischen Gottesdienst gesprochen. Die Gläubigen sprechen es gemeinsam und im Stehen; damit bezeugen sie den Respekt vor den Inhalten des Bekenntnisses.

Selbstvergewisserung oder Abgrenzung

 Ein Bekenntnis formulieren, das kann Selbstvergewisserung oder Abgrenzung bedeuten. Die historischen Bekenntnisse, die die evangelisch-lutherische Kirche als allgemeingültig anerkennt, sind Teil der kirchlichen Tradition: Zusammenfassungen des evangelischen Glaubens.

Bekenntnis des Glaubens - auch in Gefahr

Zugleich bezeugt die Gemeinschaft der Glaubenden in ihren Bekenntnissen öffentlich ihren Glauben vor aller Welt.

Dazu gehört dort viel Mut, wo Glaube Gefahr bedeutet. In der Zeit des Nationalsozialismus etwa verweigerte sich die „Bekennende Kirche“ mit der „Barmer Theologischen Erklärung“ einer staatlichen Einflussnahme und riskierte Ausschluss und Verfolgung.

Auch heute gibt es viele Christen auf der Welt, für die ihr Bekenntnis höchst politisch und lebensgefährlich ist.

Bekenntnisse der evangelisch-lutherischen Kirche

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