Gleichstellung, Inklusion und Prävention

Inklusion

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein gewachsen, dass jeder, voraussetzungslos, an unserer Gesellschaft teilhaben soll. Die  Landeskirche versucht, gemeinsam mit der Diakonie Sachsen und anderen Beteiligten, dieses Anliegen von Inklusion umzusetzen.

Was ist Inklusion?

Zugehörigkeit und Anerkennung sind für alle Menschen wichtig: im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Kirchgemeinde oder in der Gesellschaft. Manche Menschen machen allerdings oft die Erfahrung, sich ausgeschlossen zu fühlen. Beispielsweise, weil sie eine Behinderung haben, weil sie arm sind oder Erfahrungen aus einer anderen Kultur mitbringen.

In der Bibel werden alle Menschen als Ebenbilder Gottes beschrieben: von Gott geschaffen und geliebt. Deshalb setzen sich Christen bewusst dafür ein, dass niemand ausgeschlossen oder diskriminiert wird.

Menschen in ihrer Vielfalt anzuerkennen und an der Gesellschaft teilhaben zu lassen ist das Anliegen von Inklusion. In den letzten Jahren ist das Bewusstsein dafür gewachsen. Alle Menschen in ihrer Einmaligkeit und Unterschiedlichkeit sollen voraussetzungslos dazugehören: zur Gesellschaft, zu einer Nachbarschaft, zu einem Freundeskreis, zu einer Kirchgemeinde usw.


Grundanliegen von Inklusion sind:

  • Barrieren überwinden
  • Teilhabe gestalten
  • Bewusstsein bilden
  • Vielfalt anerkennen

 

 

Runder Tisch Inklusion

Im Herbst 2014 hat die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen mit dem Diakonischem Amt Sachsen einen „Runden Tisch Inklusion“ ins Leben gerufen. Er gibt Informationen und unterstützt alle, die sich für die Anliegen und die Umsetzung von Inklusion engagieren. Der „Runde Tisch“ geht bei seinen Überlegungen von einem Inklusionsverständnis aus, das sich auf die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und benachteiligter Menschen(gruppen) generell bezieht.

Ein Bündnis wächst, in Kirchgemeinden, in der Landeskirche, gemeinsam mit der Diakonie Sachsen und mit vielen anderen Beteiligten im Gemeinwesen, die Anliegen von Inklusion umzusetzen.

Weitere Informationen finden sich in Kürze im Arbeitsfeld Inklusion auf dem Portal "engagiert".


Gabriele Mendt
Referentin für Bildung, Religionsunterricht und Schulen

Ev.-Luth. Landeskirchenamt
Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692-232
Fax: 0351 4692109
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