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Landeskirche

Landeskirche

Bild: Dom zu Meißen
Dom zu Meißen

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens umfasst das Gebiet des ehemaligen Landes Sachsen in den Grenzen von 1922. Mit rund 754.450 Gemeindegliedern in 765 Kirchgemeinden und Kirchspielen ist sie auch eine statistische Größe im Land. Junge und alte Menschen, Männer und Frauen beteiligen sich am kirchlichen Leben. An Höhepunkten des Lebens, bei guten Lebenserfahrungen wie in schwierigen Lebenssituationen ist die Kirche für die Menschen da. Sie bringt ihnen den christlichen Glauben im Alltag nahe und bemüht sich um helfende Begleitung und Unterstützung.

Die sächsische Landeskirche stellt sich wie in früheren Zeiten den aktuellen Herausforderungen und den Lebensfragen des Volkes. Zugleich bewahrt sie eine reiche Tradition, die in der verdichteten Lebens- und Glaubenserfahrung offenbar geworden ist. Sie bemüht sich darum, religiöse Haltungen und Frömmigkeitsrichtungen als Reichtum zu nutzen.
Neben vielen Aktivitäten in ganz Sachsen stehen Dresden und Leipzig besonders für den gewaltfreien Umbruch in der DDR. Die Friedensdekade mit der Aktion "Schwerter zu Pflugscharen" 1980/81, der Soziale Friedensdienst, wie das Friedensforum 1982, waren Dresdner Impulse für die christliche Friedensbewegung.

Auch die Bewegung der Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, ein von der Basis getragenes, konfessionsübergreifendes Bemühen, die gesellschaftlichen Probleme der 80er Jahre neu zu bedenken und in der Öffentlichkeit zu diskutieren, nahm in Dresden ihren Anfang. Und die Demonstrationen hunderttausender Leipziger Bürger im Herbst 1989, im Anschluss an die montäglichen Friedensgebete in der Nikolaikirche, gaben mit den Anstoß, dass die Staatspartei auf ihre Macht verzichten musste.


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