Service

Bibliothek der Landeskirche

Die Bibliothek der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ist eine theologisch-wissenschaftliche Bibliothek. Sie ist öffentlich und für alle Interessierten zugänglich. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Theologie, Kirchenrecht und Sächsische Geschichte.

Bereich

Für den Zugang zur Bibliothek ist ein aktuell gültiger 3G-Nachweis nötig. Es erfolgt außerdem die Kontakterfassung. Melden Sie sich bitte zunächst am Empfang. 

Da im Leseraum auch weiterhin nur 2 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, ist eine Voranmeldung zu empfehlen.

Vom 27. bis 31. Dezember ist die Bibliothek geschlossen.

Benutzung und Ausleihe

In den Räumen der Bibliothek steht ein Leseraum mit 6 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Dort befinden sich die wichtigsten Nachschlagewerke sowie ausgewählte Monographien. Alle Arbeitsplätze sind mit Steckdosen ausgestattet; ein WLAN-Zugang ist vorhanden.

Der Bestand der Bibliothek umfasst gegenwärtig ca. 70.000 Bände, die in geschlossenen Magazinen aufgestellt sind. Ausgewählte theologische Zeitschriften sowie aktuelle Predigtliteratur werden laufend bezogen.

Der größte Teil des Bestandes ist außer Haus ausleihbar. Ausgenommen davon sind der Bestand des Leseraums, aktuelle Zeitschriften sowie Literatur, die vor 1900 erschienen ist.

Benutzung und Ausleihe sind gebührenfrei.

Kontakt

Bibliothek der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692-360 oder - 362
E-Mail:
Website: www.evlks.de/bibliothek

Aktuelle Öffnungszeiten

Montag 9 - 13 Uhr
Dienstag 9 - 15 Uhr
Mittwoch 9 - 13 Uhr
Donnerstag 9 - 15 Uhr
Freitag 9 - 13 Uhr

 


Anmeldung

Für die Benutzung der Bibliothek wird eine Anmeldung benötigt. Diese kann vor Ort oder auf dem Postweg erfolgen. Für die postalische Anmeldung ist der Benutzungsantrag auszudrucken, auszufüllen und an die Bibliothek zu senden. Ein Benutzungsausweis wird nicht ausgestellt.

Bestellungen

Die Bestellung von Literatur setzt die Recherche im Katalog voraus. Die Mitarbeiterinnen können vor Ort oder telefonisch gern Hilfestellung bei der Literatursuche leisten. Bestellungen werden sofort bearbeitet.

Buchversand per Post

Interessenten, die außerhalb von Dresden wohnen, können sich auf Wunsch die Bücher zuschicken lassen. Dafür erfolgt die Bestellung mit Angabe von Verfasser, Titel und Signatur auf telefonischem oder postalischem Weg bzw. per E-Mail. Die Portokosten für die Hin- und Rücksendung trägt der Empfänger. Bei Erstbestellung erfolgt die Zusendung der gewünschten Literatur nach Eingang des Benutzungsantrags.

Fernleihe

Im Rahmen des innerkirchlichen Leihverkehrs können Titel, die in der Bibliothek der Landeskirche wie auch in anderen Dresdner Bibliotheken nicht vorhanden sind, bestellt werden. Die Abholung erfolgt grundsätzlich vor Ort. Die Gebühren für die Fernleihe sind der Gebührenordnung zu entnehmen.


Ansprechpartnerinnen


Susanne Liedke
Leiterin Bibliothek der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens


Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692-360
E-Mail:
Christine Günther
Bibliothek der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens


Lukasstraße 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692362
E-Mail:

Kataloge

Der Bestand der Bibliothek ist in einem Online-Katalog erschlossen. Außerdem ist die Bibliothek ist mit ihrem Katalog im Virtuellen Katalog Theologie und Kirche (VThK ) vertreten. Der VThK ist ein Meta-Katalog mit 7 Millionen Medien, darunter über 1 Million Aufsätze aus kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum.

Zum Online-Katalog der Bibliothek der Landeskirche

Zum Online-Katalog der Fachbibliothek im Evangelischen Bildungszentrum Moritzburg

Zum "Virtuellen Katalog Theologie und Kirche"

 

Neue Bücher

Anschaffungsvorschläge

nimmt die Bibliothek gern entgegen: persönlich, telefonisch oder per E-Mail.

Sofern diese in das Profil des Bestandes passen, werden sie nach Möglichkeit berücksichtigt.

 


Unser Buch des Monats

Bohl, Jochen: Was nun? Kirche im Wandel.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2021. 120 S.

ISBN 978-3-374-06907-1

Bibliothekssignatur: ST 2709

Was nun? Nicht lange nach dem Reformationsjubiläum ist es in den evangelischen Kirchen unruhig geworden. Seit längerem verabschieden sich viele Mitglieder, jetzt beschleunigt sich der Säkularisierungsprozess nochmals und die Prognosen für die kommenden Jahre lassen keinen Zweifel daran, dass Abbrüche bevorstehen und Vertrautes nicht länger tragen wird. Wie sollen die Gläubigen damit umgehen, wie die Gemeinden und die Kirchenleitungen darauf reagieren?

Das Buch des früheren sächsischen Bischofs (2004–2015) zeichnet die langen Linien des 20. Jahrhunderts nach, von denen die Gegenwart geprägt ist. Bohl diskutiert einige der zentralen Herausforderungen und zeigt Handlungsoptionen auf. Geistliches und Weltliches sind dabei ineinander verschränkt, Erfahrung und Hoffnung. Es geht um Theologie, Gemeinden, Versuchungen, Diakonie, Geistliches Amt, Gebäude, Staat und die polarisierte Gesellschaft dieser Tage. Und in all dem um die reformatorische Kirche, die es wert ist, in ihr zu leben und für sie zu streiten!

Evangelische Verlagsansalt Leipzig

Unsere Bücher des Monats im Rückblick

Ilg, Wolfgang: Jugendarbeit gestalten

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021. 131 S.

(Praktische Theologie konkret. Bd. 4)

ISBN 978-3-525-63410-3

Jugendarbeit als Beziehungsraum gestalten. Was heißt das für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit, auch hinsichtlich sich verändernder Bedingungen? Das Buch gibt dazu Impulse und Hinweise für die Praxis.

Wolfgang Ilg stellt die Situation kirchlicher Jugendarbeit vor und benennt theologische sowie pädagogische Grundlagen. Ein praktisch-theologisches Update bietet Perspektiven zu aktuellen Themen wie Inklusion, Migrationsgesellschaft oder digitalen Formen der Jugendarbeit. Im anschließenden praxisbezogenen Teil werden klassische Arbeitsformen – Gruppenarbeit, offene Angebote –, aber auch innovative Modelle wie schulbezogene Jugendarbeit oder Fresh X beschrieben und mit konkreten Anregungen verbunden. Auch besondere Themen wie Kinderschutz oder der Neustart der Jugendarbeit vor Ort werden aufgegriffen. Ein Anhang mit Materialempfehlungen rundet das Buch ab.

 

www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com

Buch des Monats September 2021: Wie das Christentum entstand.

Wengst, Klaus: Wie das Christentum entstand. Eine Geschichte mit Brüchen im 1. und 2. Jahrhundert. 

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2021. 351 S.

ISBN 978-3-579-07176-3

Bibliothekssignatur: BT 1523

Die konfliktreichen Hintergründe der Frühen Kirche

„Jesus war der erste Christ!“ – dass dieser Satz Unsinn ist, ist selbst in kirchlichen Kreisen nicht immer unmittelbar klar. Jesus war Jude und blieb es bis zu seinem Tod. Und auch die ersten Anhänger der Jesusbewegung waren Juden und blieben es. Wie aber entstand aus einer innerjüdischen Bewegung das Christentum? Und warum bestimmte dieses seine Identität sofort antijüdisch? Klaus Wengst erzählt die Geschichte einer neuen religiösen Bewegung im pluralen Panorama des Römischen Reiches. Eine Geschichte voller Eifer und Enthusiasmus, Konflikt und Leidenschaft – spannend, überraschend und erhellend.

www.penguinrandomhouse.de

Buch des Monats August 2021: Hoppe, Felicitas: Fährmann, hol über! 

 – Oder wie man das Johannesevangelium pfeift. –

Mit einem Essay herausgegeben von Thomas Brose. Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2021. 159 S.

ISBN 978-3-451-39038-8

Bibliothekssignatur: L 1704

Kaum eine Schriftstellerin verbindet Humor, Leichtigkeit und Tiefgang so wunderbar wie Felicitas Hoppe. Mit dieser unnachahmlichen Mischung blickt sie auf Themen, die sie seit ihrer Kindheit bis heute begleiten: Die Bibel, den heiligen Martin und die heilige Johanna, den Apostel Paulus und das Reich Gottes. Sie taucht ein in die Welt religiöser Zeichen und Geschichten, verbindet dabei auf so kühne wie geistesgegenwärtige Weise Spekulationen über die Paulusbriefe mit Kindheitserinnerungen und verrät uns nebenbei, wer eigentlich ihr Lieblingsheiliger ist. Sie pfeift sich durch das Johannesevangelium, erzählt von biblischen Karrieresprüngen, von einem geheimnisvollen roten Seil und einer revolutionären Botschaft im Sand.

Ein Buch nicht nur für Sprachliebhaber, sondern für alle, die Lust auf die Nach- und Neuerzählung uralter Stoffe im hellen Licht einer scharfen Beobachtungsgabe haben. Ein literarischer Parforceritt, der mit Witz und Charme vermeintlich Vergangenes zurück in unsere alltägliche Gegenwart holt!

www.herder.de

Buch des Monats Juli 2021: Wahres Leben. Christsein auf evangelisch. 

von Körtner, Ulrich H. J.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2021. 134 S.

ISBN 978-3-374-06912-5

Bibliothekssignatur: ST 2691

Kann es wahres Leben geben? Ein Leben, das sich nicht nur gut und richtig anfühlt, sondern gut und richtig ist. Ein sinnerfülltes Leben mit Tiefgang statt bloßer Oberflächlichkeit? Ob Leben wahr oder unwahr, richtig oder falsch ist, hängt davon ab, was oder an wen man glaubt, was oder wen man liebt, was oder worauf man hofft. Das führt zu den weiteren Fragen dieses Buches: Woran genau glauben Christen? Worauf vertrauen sie in Leben und Sterben? Was zeichnet eine von Glaube, Liebe und Hoffnung bestimmte Lebensführung aus? Und: Was bedeutet es heute, im evangelischen Sinne Christ zu sein?

Wer eine elementare Einführung in christliche Glaubensüberzeugungen sucht, findet sie in diesem Buch. Der Wiener Theologe Ulrich Körtner ist weithin bekannt für seine Gabe, das Wesentliche klar auf den Punkt zu bringen. Er bezieht sich dabei vor allem auf das Apostolische Glaubensbekenntnis, das Doppelgebot der Liebe, die Zehn Gebote, das Hohelied der Liebe, das Vaterunser, Psalm 23 und Psalm 51,12–14 sowie die Seligpreisungen.

www.eva-leipzig.de

Buch des Monats Juni 2021: Die Netzwerkperspektive in der evangelischen Gemeindearbeit 

von Florian Straus, Helga Dill, Renate Höfer, Wolfgang Gmür unter Mitarb. von Thomas Popp und Ulrich Jakubek. 1. Aufl.

Stuttgart: Kohlhammer, 2021. 216 S.

ISBN 978-3-17-032511-1

Bibliothekssignatur: PT 2989

In einer Prognose für die Evangelische Kirche in Deutschland wurde unter Einbeziehung soziodemografischer, arbeitsmarktbezogener und finanzieller Entwicklungen die These formuliert, dass „wir ohne neue Strategien insgesamt weniger, älter und ärmer“ werden. Hintergründe dafür sind die demografische Entwicklung und die weiter fortschreitende Säkularisierung. Gefragt sind also Gegenstrategien, die Mut machen und konkret dazu beitragen, das große Potenzial, das in den 24 Millionen Mitgliedern der evangelischen Kirche steckt, für die kirchliche Gemeindearbeit zu erhalten bzw. generell wieder stärker zu aktivieren. Das Projekt „Netzwerkorientierte Gemeindeentwicklung“ analysiert zu diesem Zweck Netzwerk- und Engagementpotenziale in evangelischen Gemeinden und entwickelt Strategien zu deren Nutzung. Es geht um eine Kirche im Aufbruch, die nicht einer verloren gegangenen heilen Welt hinterher trauert, wie es sie nie gegeben hat, sondern die neue gesellschaftliche Situation als Chance begreift. Gesucht werden Strategien für eine offene, lebendige Kirche für Mitglieder, Nicht-Mehr Mitglieder und Nicht-Mitglieder.

www.kohlhammer.de

 

Buch des Monats Mai: Die Unschärfe der Welt.

Wolff, Iris. Roman. Stuttgart: Klett-Cotta, 2020. 213 S.

Evangelischer Buchpreis 2021

Begründung der Jury

„Was für ein Reichtum begegnet uns in diesem Buch. Es ist Zeitgeschichte, Liebesgeschichte, Familienerzählung in einem. Voller Poesie und philosophisch noch dazu. „Die Unschärfe der Welt“ erzählt vom Leben eines Pfarrers und seiner Familie während der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Es gilt, den Alltag mit seinen Freuden und Widrigkeiten zu bewältigen, die Angst vor der Unterdrückung und Verfolgung durch den rumänischen Geheimdienst auszuhalten, Armut und Mangel zu bestehen. Der Roman erzählt zugleich von der Liebe. Wie sie entsteht und wächst, wie sie verloren geht, wie sie sich in der Routine einrichtet, wie sie verraten wird und wie sie auch eine Trennung überdauert. Mit nüchternem Blick und großer Zartheit lässt Iris Wolff uns an den Menschen und ihren Entdeckungen der Liebe teilhaben.

Und es ist die Geschichte einer Familie von Donauschwaben, die beschreibt, wie vier Generationen miteinander verflochten sind, wie sie zusammengehören und doch jeweils ihre eigenen Wege gehen.

Und zwischen all diesen Facetten des Lebens streut die Verfasserin immer wieder feine Beobachtungen ein über die Sprache, das Erzählen von Geschichten, das Erleben der Zeit, das Wachsen im Leben.

Mit kurzen, prägnanten Sätzen leitet die Autorin überraschende Wendungen ein, macht neugierig, nimmt ihre Leserinnen und Leser mit in die Träume der Menschen und ihrer Erinnerungen. Der Blick auf die Welt muss dabei unscharf bleiben. Denn das Wahrnehmen und Verstehen des Geschehens sind nicht eindeutig. Manchmal lässt es sich nur in der Sprache der Poesie metaphorisch beschreiben.

Iris Wolff ist ein Buch gelungen, das einen sehr realistischen Blick auf das Leben wirft. Und das zugleich eine große Liebeserklärung an das Leben ist. Es macht Freude es zu lesen und stimmt hoffnungsfroh.“

ISBN 9783608983265

Bibliothekssignatur: BL 2645

www.evangelischerbuchpreis.de/preistraegerin/2021/

www.klett-cotta.de

 

Buch des Monats April 2021: 

Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche. 23 junge Pfarrerinnen und Pfarrer erzählen. Hrsg. v. F. Herzig; K. Sacher und C. Wiesinger. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2021. 223 S.

Mit der Leidenschaft des Aufbruchs

Wie denken junge Pfarrerinnen und Pfarrer über die Zukunft der Kirche? Was fürchten sie? Wovon träumen sie? Welche Ideen und sogar Visionen haben die, die die Zukunft von Kirche und Gemeinde wesentlich mitgestalten und begleiten werden. In diesem Buch melden sich 23 Pfarrerinnen und Pfarrer zu Wort, die spannende und auch radikale Ideen entwickeln, wie sich in der Kirche etwas ändern kann. Ein überraschend anderes Buch voller Gedanken, Träume und Ideen, ohne Angst vor Provokation und mit der Leidenschaft des Aufbruchs.

ISBN 978-3-579-07431-3

Bibliothekssignatur: PT 2974

https://www.penguinrandomhouse.de/

Buch des Monats März 2021: Jiftach und seine Tochter. Eine biblische Tragödie.

Es gibt Geschichten, von denen mancher wünscht, sie stünden besser nicht in der Bibel. Die Erzählung von „Jiftach und seiner Tochter“ aus dem Buch der Richter gehört zu ihnen. Kaum ein Prediger, der den Mut hat, sie seiner Gemeinde zuzumuten. Die Urteile, die die Ausleger der zurückliegenden Jahrhunderte über Jiftach fällten, können widersprüchlicher nicht sein. Wer oder was war dieser Richter aus Israel? Glaubensheld oder Kindermörder, Täter oder Opfer, Sieger oder Verlierer? Oder war er vielleicht beides in einer Person? Verdichtet sich in seiner Gestalt und der seiner Tochter die Paradoxie des Glaubens, in dem der Unglaube wohnt, des Glücks, in dem das Unglück rumort, des Sieges, der zur Niederlage wird?

Es gibt kaum einen zweiten Text in der Bibel Israels, der sich diesen Fragen in aller Radikalität stellt und seine Leser herausfordert, selbst nach Antworten zu suchen, nach einem Sinn im scheinbar sinnlosen Geschehen. In Jiftach und seiner Tochter begegnet uns das Phänomen des Tragischen, wie es auch Lion Feuchtwanger in seinem letzten Roman von 1957 („Jefta und seine Tochter“) bewegend beschrieben hat, das den Menschen, sei er religiös oder nichtreligiös, nie zur Ruhe kommen lässt.

www.eva-leipzig.de

Lux, Rüdiger:

Jiftach und seine Tochter. Eine biblische Tragödie.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2021. 240 S.
(Biblische Gestalten. Bd. 33)
ISBN 978-3-374-06755-8
Bibliothekssignatur: BT 901, 33

 

Buch des Monats Februar 2021: BasisBibel. Altes und Neues Testament.

Einfach zu lesen, gut zu verstehen – die BasisBibel ist eine vollständig neue Bibelübersetzung der hebräischen und altgriechischen Urtexte. Jetzt erscheint sie erstmals komplett mit Altem und Neuem Testament. Wissenschaftlich geprüft und in das Deutsch des 21. Jahrhunderts übersetzt: prägnante Sätze und vertraute Worte, sinnvoll gegliedert und gut zu lesen. Dazu gibt es Erklärungen in den Randspalten, die das Verstehen des Textes erleichtern. Der Text der bisherigen Ausgaben (NT und Psalmen) wurde für diese Gesamtausgabe völlig überarbeitet.

In dieser Kompaktausgabe ist der Bibeltext gesetzt wie bei einem Roman: Der Text wird einspaltig und in einem platzsparenden Layout wiedergegeben. Eine handliche Ausgabe in gewohntem Schriftbild für einen guten Lesefluss!

www.die-bibel.de

BasisBibel. Altes und Neues Testament.
Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021. 1967 S.
ISBN 978-3-438-00911-1

Buch des Monats Januar 2021: TAUFEN - Praktische Theologie konkret

Taufpraxis befindet sich im Umbruch. Viele Jahrhunderte von der Obrigkeit erzwungen, verliert sie heute zunehmend ihre soziale Absicherung. Taufe wird von einem selbstverständlichen Vollzug zu einer Option.

Aus dieser Situation heraus liefert das Buch theologische Grundlagen der Taufe. Es werden neue Ansätze und Aufbrüche präsentiert, die die Bedeutung der Taufe für heutige Menschen verständlich machen. Konkrete Anregungen und Beispiele inspirieren für die eigene Taufpraxis. Auch werden Taufen erörtert, die besondere Anforderungen an Kirche stellen, so etwa im Umfeld schwieriger Geburten oder bei Taufbegehren von Menschen aus islamischen Herkunftsländern. Materialien zu den fünf Taufsymbolen Kreuz, Name, Wasser, Hand und Licht schließen den Band ab.

Die von Hans-Martin Lübking und Bernd Schröder herausgegebenen Reihe „Praktische Theologie konkret“ erscheint zweimal jährlich. Die ersten Bände beschäftigen sich mit den Themen: Taufe; Bestattung; Konfi-Arbeit; Jugendarbeit; Seelsorge; Arbeit mit Senior*innen und Pfarrer*in sein

www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com

Grethlein, Christian: Taufen.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2020. - 142 S.
(Praktische Theologie konkret ; 1)
ISBN 978-3-525-63405-9
Bibliothekssignatur: PT 2940, 1

Buch des Monats Dezember 2020: Gemeinschaft der Persönlichkeiten. Kirchenbindung und die Zukunft der Kirche.

Eine Halbierung der Mitgliederzahl bis 2060 und eine jährliche Austrittsquote von über 25 Prozent unter jungen Erwachsenen – so die Prognose der Freiburger Studie zur Mitgliederentwicklung in den evangelischen Kirchen. In kirchentheoretischen Einzelfallstudien beleuchtet dieses Buch die Wahrnehmung und den praktischen Vollzug gegenwärtiger Kirchenbindungsformen. Außerdem unterbreitet es ausgewählte Praxisvorschläge, wie das kirchliche Leben für möglichst viele Menschen weiterhin relevant bleiben kann und welche Alternativen und Ergänzungen zu dem bisherigen Kirchenmitgliedschafts- und Kirchensteuersystem bestehen könnten.

Nur wenn sich die Kirche künftig konsequent an den individuellen Formen der Kirchenbindung der Menschen orientiert, so die These des Buches, wird es möglich sein, den Fortbestand des kirchlichen Lebens in Deutschland zu sichern.

www.eva-leipzig.de

Kretzschmar, Gerald:Gemeinschaft der Persönlichkeiten. Kirchenbindung und die Zukunft der Kirche.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2020. 303 S.

Buch des Monats November 2020: Winterbienen

„Ein Buch voller leichter Sätze, in denen doch das gesamte Gewicht des Lebens enthalten ist.“

Oliver Creutz in „Stern“

Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenkästen ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber. Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird.

www.dtv.de

Evangelischer Buchpreis 2020

Scheuer, Norbert: Winterbienen. Roman.

München: dtv Verlagsgesellschaft, 2020. 320 Seiten

ISBN 978-3-423-14780-4

Bibliothekssignatur: BL 2642

Buch des Monats Oktober 2020: Für andere vor Gott in die Bresche springen

Der dritte Band in der Reihe der „Impulse für Liturgie und Gottesdienst“ beleuchtet eine zentrale und schwierige gottesdienstliche Sprachform: das Fürbittgebet. Im umfangreichen Mittelteil des Bandes liest der Alttestamentler Jürgen Ebach jene Texte genau, in denen Mose und Hiob als Fürbittende erscheinen, und gewinnt daraus Impulse für eine gegenwärtige Theologie und Praxis der gottesdienstlichen Fürbitte. An Mose und Hiob lässt sich entdecken, wie biblisch von einem gemeinsamen Handeln von Gott und Mensch zu reden ist, das in der Fürbitte eine Sprachgestalt findet. Menschen treten in den Riss, der sich zwischen Gottes Barmherzigkeit und seiner Gerechtigkeit auftut. Sie springen selbst für andere vor Gott in die Bresche; sie bewegen und verändern Gott.

Der einleitende Beitrag von Alexander Deeg geht von Wahrnehmungen zur gegenwärtigen Fürbittpraxis aus und beleuchtet die Fraglichkeit und Chance der gottesdienstlichen Bitte für andere. Christian Lehnert beschließt den Band mit Überlegungen zur Sprachgestalt der liturgischen Fürbitte.

www.eva-leipzig.de

Ebach, Jürgen:

Gott nicht allein lassen. Zwei alttestamentliche Fürbitten und die gegenwärtige liturgische Praxis. Mit Beiträgen von Alexander Deeg und Christian Lehnert.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2020. 118 S.

(Impulse für Liturgie und Gottesdienst. Bd. 3)

Bibliothekssignatur: LW 945, 3

 

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