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Kirchenmusik

Bild: Kurrendentag 2003
Kurrendetag 2003

Sachsen wird gern als das Mutterland evangelischer Kirchenmusik in Deutschland bezeichnet. Dieser Anspruch leitet sich aus der geschichtlichen Vergangenheit der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen ab. Martin Luther und der mit ihm befreundete „Urkantor“ unserer Kirche, Johann Walter in Torgau, waren die Initiatoren einer bis heute lebendigen kirchenmusikalischen Tradition in Sachsen.

Um diese Tradition in unserer Zeit mit Leben zu erfüllen, sind gegenwärtig 155 hauptberufliche („A“ und „B“- Kirchenmusiker) und 286 nebenberufliche C-Kantorinnen und Kantoren in der sächsischen Landeskirche tätig. Dazu kommen 376 ausgebildete Hilfskräfte (C )  und 594 Mitarbeiter ohne Prüfung, die oft ehrenamtlich in den Kirchgemeinden mitarbeiten. Sie leiten Chöre (ca. 17.000 Sängerinnen und Sänger in den Kirchenchören und ca. 7.600 Kinder in den Kurrenden) und begleiten den Gemeindegesang bei Gottesdiensten und anderen Gemeindeveranstaltungen. So haben wir einschließlich der Ruheständler insgesamt 1.565 im kirchenmusikalischen Dienst tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Landeskirche (Stand 2003). Dieser Personenkreis betreut außerdem über 400 Blockflöten- und weitere 90 Instrumentalkreise in den sächsischen Gemeinden. Dazu kommen 6.500 Bläserinnen und Bläser der sächsischen Posaunenmission in 471 Chören, die sich Woche für Woche in den Gemeinden treffen und bei vielen Einsätzen in Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen das kirchenmusikalische Leben in der Landeskirche bereichern.

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