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Landeskirche

Landeskirchenarchiv

Bild: Im Landeskirchenarchiv
Leseraum des Landeskirchenarchivs

   Das Landeskirchenarchiv ging 1969 aus dem Archiv des Ev.-Luth. Landeskirchenamtes hervor und ist seither Archiv aller Verfassungsorgane der Landeskirche. Zu seinen Beständen zählen Archive kirchlicher Werke und Vereine sowie Sammlungen. (Das Diakonische Amt unterhält ein eigenes Archiv für das Diakonische Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.) Das Landeskirchenarchiv ist kein Zentralarchiv - die Kirchgemeinden und Superintendenturen verwalten ihre Archive selbst. (Zu Benutzungsmöglichkeiten s. dort.)  Dem Bombardement Dresdens am 13./14. Februar 1945 fiel auch das Gebäude des Landeskirchenamtes mit der Registratur und dem Archiv zum Opfer. Personalakten von Kantoren und Geistlichen, die vor dem Bombardement angelegt worden waren, sind verloren, ebenso die zu den Kirchgemeinden im Landeskonsistorium geführten Akten.
Unterlagen des Landeskirchenamtes sind ab 1945, des Landesbischofs ab 1947 und der Landessynode ab 1948 erhalten.   

Das Landeskirchenarchiv verfügt heute über 126 Bestände, die überwiegend in der Nachkriegszeit übernommen wurden. Sie sind in unterschiedlicher Intensität erschlossen.

Literatur:

Archive im Freistaat Sachsen. Archiv- und Beständeführer. Hg. v. Ingrid Grohmann, Leipzig 2003, S. 440-442.
Carlies Maria Raddatz, Archivpflege in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens 1933-2006, Aus ev. Archiven, 47,2007, S. 198-212.
Carlies Maria Raddatz-Breidbach, Das Landeskirchenarchiv der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Der Archivar, 63,2010,S. 253-255.

Auf das Sächsische Pfarrerbuch ist wegen seiner schweren Kriegsverluste auch das Landeskirchenarchiv bei Auskünften zu Pfarrern angewiesen: Reinhold Grünberg (Bearb.), Sächsisches Pfarrerbuch. Die Parochien und Pfarrer der ev.-luth. Landeskirche Sachsens (1539-1939), Freiberg 1939/40. (Das dreibändige Werk berücksichtigt nur das Gebiet des Königreichs Sachsen nach 1815.) Es empfiehlt sich vor allem für Familienforscher, dieses Nachschlagewerk vor einer Anfrage beim Landeskirchenarchiv zu Rate zu ziehen. (Es ist auch in vielen Pfarrämtern und Bibliotheken zu benutzen.)
Wichtige Fragen der Ortsgeschichte einschließlich  parochialer Zugehörigkeiten lassen sich anhand  des Historischen Ortsverzeichnisses von Sachsen klären: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Neuausgabe. Hg. v. Karlheinz Blaschke, bearb. v. Susanne Baudisch u. Karlheinz Blaschke (Quellen und Materialien zur sächsischen Geschichte und Volkskunde 2,1 und 2,2), Leipzig 2006 . Internetausgabe: http://hov.isgv.de

Kontakt

Landeskirchenarchiv der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Lukasstr. 6
01069 Dresden

Telefon: 0351 4692-353
Telefax: 0351 4692-109

E-Mail: Landeskirchenarchiv.Dresden@evlks.de

Auch bei Anfragen per E-Mail bitten wir um die Angabe der vollständigen Postanschrift.

Ansprechpartner

Kirchenarchivrätin Dr. Carlies Maria Raddatz-Breidbach (Leiterin), Telefon: 0351 4692-353
Dipl.-Archivarin Kristin Schubert, Telefon: 0351 4692-352
David Sommer (Familienforschung, Terminvereinbarungen), Telefon: 0351 4692-353

Öffnungszeiten

Montag 8.30-16.00 Uhr    
Dienstag 8.30-15.00 Uhr    
Mittwoch 8.30-16.00 Uhr    
Donnerstag 8.30-16.00 Uhr  

   Aushebungszeiten müssen unsere Besucherinnen und Besucher nicht einplanen.  Besuchstermine sollten bitte rechtzeitig mit uns vereinbart werden,  per E-Mail (wie oben  angegeben) oder telefonisch: 0351/4692-353. Wegen auswärtiger Verpflichtungen oder Urlaubs gelten eingeschränkte Öffnungszeiten: 19. August-10. September, 27.-29 .September, 7., 18.-21. Oktober, 28. Oktober 2010.  Am 30. September und am 11. Oktober 2010 ist das Landeskirchenarchiv geschlossen.  

Weitere Informationen

Link zum UNESCO Archives Portal

Portal zu evangelischen Archiven

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