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Publikationen

Gesprächsprozess zum Schrift- und Kirchenverständnis

Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Ergänzungsgesetzes zum Pfarrdienstgesetz der EKD und in Anbetracht der Auseinandersetzungen in der sächsischen Landeskirche um die Frage des Umgangs mit Homosexualität verabschiedete die 26. Landessynode in der Frühjahrstagung 2012 eine Erklärung. In dieser erkennt sie „einen dringenden Bedarf, in der gesamten Landeskirche in den nächsten Jahren das Gespräch über die Hermeneutik der Bibel und über die Ordnung des christlichen Lebens umfassend zu führen. Sie betrachtet den jetzt aufgebrochenen Konflikt in Sachen Schriftauflegung, so schmerzlich und riskant er sich gegenwärtig darstellt, zugleich als Chance zu einem offenen, geschwisterlichen und weiterführenden Dialog, in dem jede Seite sich selbst prüfen und auch nach geistlicher Wahrheit in der jeweils anderen Position suchen soll und kann“.

Angesichts der unterschiedlichen Positionen gilt das Gespräch auch der Frage, was uns als Kirche eint und wie mögliche Spannungen gemeinsam getragen werden können.
Der Gesprächsprozess soll über einen Zeitraum von drei Jahren auf den unterschiedlichen Ebenen der Landeskirche geführt werden. Dies schließt Kirchgemeinden, Gemeindekreise und alle interessierten Christen und Christinnen unserer Landeskirche ein.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Anregungen, wie Sie und Ihre Gemeinden sich an dem Gesprächsprozess beteiligen können, eine Zusammenstellung von Texten und Materialien, einen Überblick über die im Rahmen des Gesprächsprozesses stattfindenden Veranstaltungen und eine Sammlung von zur Veröffentlichung freigegebenen und geeigneten Gesprächsbeiträgen.
Veranstaltungen und Gesprächsergebnisse können Sie uns gern mitteilen unter gespraechsprozess@evlks.de.


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