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25 Jahre Flughafenseelsorge in Dresden
11. März 2026
DRESDEN – Die Flughafenseelsorge lädt anlässlich ihres 25. Jubiläums für Mittwoch, den 25. März 2026, zu einer Ökumenischen Dankandacht ein, die 15:00 Uhr beginnt. Die Andacht hält der katholische Pfarrer Ludger M. Kauder (Pfarrei St.Martin). Im Anschluss ist ein kleiner Empfang geplant.
Für die Umsetzung eines seelsorgerlichen Angebotes trat die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Klotzsche bereits 1991 mit der Flughafenleitung in Kontakt. Die Einrichtung einer Flughafenseelsorge konnte zu diesem Zeitpunkt mangels Platzes nicht eingerichtet werden. Mit dem Umbau der Flughafenhalle wurde auch eine Flughafenkapelle möglich, die am 25. März 2001 eröffnet wurde. An diesem Tag fand der erste Ökumenische Gottesdienst anlässlich Christi Himmelfahrt vor Ort statt.
Ein ökumenisches Seelsorgeteam und ein katholischer Pfarrer kümmern sich um die Kapelle und ihre Besucherinnen und Besucher. Die Kapelle dient Reisenden als Ort der Ruhe. Es besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch, zur Beichte und zum Erhalt des Reisesegens. Darüber hinaus gibt es feste Zeiten für Gottesdienste und Andachten.
Zur Geschichte der Flughafenseelsorge in Dresden
Hintergrund
Edwin (Happy) Hoog war 1944 der Erste, welcher in Atlanta (USA) die Arbeit als Flughafenseelsorger aufnahm.
Die Airport- oder Flughafenseelsorge, auch Airportchaplaincy genannt, ist ein spezielles Angebot für Reisende und Mitarbeitende auf Flughäfen weltweit. Die Andachtsräume in den Flughäfen sind Ruhepole im ständigen Kommen und Gehen. Dort können Menschen allein oder in Gemeinschaft ein Gebet sprechen, meditieren, Kraft tanken oder zu sich finden. An vielen Flughäfen engagieren sich die Religionen ökumenisch.
Flughafenseelsorge umfasst die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens: Zuhören, das Auffangen von Ängsten, die Bandbreite seelischer Belastungen vor oder nach Reisen, Aushalten, die Überbringung einer schweren Nachricht, Vermitteln, Segnen etc.