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Antje Pech übernimmt Referat für Seelsorge, Supervision und Personalentwicklung im Landeskirchenamt
07. Januar 2026
DRESDEN – Ab dem Jahresbeginn hat Oberkirchenrätin Antje Pech die Verantwortung für die Arbeitsbereiche Seelsorge, Supervision und Personalentwicklung im Pfarrdienst im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens übernommen. Zuvor war sie seit August 2023 im Landeskirchenamt als theologische Referentin für Personalentwicklung für alle Berufe der EVLKS tätig, mit dem Ziel eine Konzeption für Personalentwicklung in der Landeskirche zu erstellen. Die abschließende Erstellung dieser Konzeption wird im Jahr 2026 erfolgen.
Mit der Übernahme der neuen Aufgaben tritt sie die Nachfolge von Oberkirchenrat Frank del Chin an, der bis Mai 2025 als Referent für Seelsorge, Beratung und Supervision zuständig gewesen war. Wie ihr Vorgänger wird sie für die Begleitung der besonderen Seelsorgefelder verantwortlich sein, zu denen beispielsweise die Seelsorge in Krankenhäusern, die Notfallseelsorge, die Polizeiseelsorge, die Gefängnisseelsorge und die gebärdensprachliche Seelsorge zählen. Sie hat die Fachaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitenden in den Sonderseelsorgediensten und hält Kontakt zu den Trägern der Einrichtungen, in denen diese tätig sind.
Neben der Verantwortung für Grundfragen der Seelsorge und Supervision ist Antje Pech auch für die Aus- und Fortbildung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie die Begleitung der Supervisorinnen und Supervisoren zuständig. In ihrer Verantwortung liegt zudem auch die Beratung zu und die Genehmigung von Supervisionsanträgen. Auch Fragen der Teamentwicklung werden in ihrem Dienstbereich verortet. Darüber hinaus wird sie künftig die die Personalentwicklung im Pfarrdienst unterstützen.
Zur Person
Die 1971 geborene Leipzigerin verbrachte ihre Schulzeit in der Messestadt und durchlief nach dem Abitur 1989 ein Volontariat bei der Leipziger Volkszeitung. 1990 entschied sie sich für ein Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Leipzig, das sie 1997 mit dem Ersten Theologischen Examen abschloss.
Anschließend profilierte sich die Theologin durch eine freiberufliche Tätigkeit in der Kirchengebietspresse und einer Leipziger Obdachlosenzeitschrift sowie durch ein abgeschlossenes Fernstudium zur Kommunikationswirtin in den Bereichen der Publizistik und der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem war sie in einer redaktionellen Projektstelle der EKD tätig und beschäftigte sich mit der Gestaltung von Online-Auftritten.
2003 nahm Antje Pech den zweijährigen Vorbereitungsdienst für den Pfarrdienst auf, den sie durch das Zweite Theologische Examen abschloss. Nach dem Vikariat und der Ordination im Jahre 2006 begann sie den Probedienst in der 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Michaeliskirchgemeinde Pausa mit Schwesterkirchgemeinde Mühltroff-Langenbach. Ab 2010 war sie in der Pfarrstelle in Radebeul-West tätig, bevor sie nach Ernennung durch die Kirchenleitung ihren Dienst im Mai 2016 als Superintendentin im Kirchenbezirk Löbau-Zittau aufnahm. Während der Zeit als Superintendentin war sie Dozentin an der Führungsakademie für Kirche und Diakonie Berlin in der Fortbildung für die mittlere Ebene im EKD-Bereich und hat eine Fortbildung zur zertifizierten Personalcoach abgeschlossen. Im August 2023 wechselte sie aus dem Kirchenbezirk Löbau-Zittau ins Landeskirchenamt.
OKRin Antje Pech ist mit einem Pfarrer verheiratet. Sie haben fünf erwachsene Kinder.