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25. Chemnitzer Friedenstag: Friedenstüchtig bleiben
25. Februar 2026
Umfangreiches Programm mahnt und mobilisiert für ein friedliches Miteinander
CHEMNITZ – Am Donnerstag, dem 5. März, erinnert Chemnitz mit dem 25. Chemnitzer Friedenstag unter dem Titel »Friedenstüchtig bleiben« an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und setzt zugleich ein Zeichen für Frieden, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Leitgedanken eines gemeinsamen und aktiven Erinnerns laden die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag und die Stadt Chemnitz gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Vereinen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu einem vielfältigen Programm ein.
»Der Chemnitzer Friedenstag bringt Menschen zusammen, die sich angesichts der aktuellen Kriege, der Diskussion um Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit Fragen stellen: Wo bleibt das intensive Bemühen um Frieden? Wer übernimmt Verantwortung für den Frieden in der Welt und zwischen uns? Was kann jeder von uns dafür tun? Antworten sind nicht einfach. Aber der Wunsch nach Frieden und die Sorge um dessen Erhalt, verbindet uns alle an diesem besonderen Tag. Es ist großartig und für uns wichtig zu sehen, dass sich in diesem Jahr, so viele Akteurinnen und Akteure wie noch nie zuvor beteiligen«, sagt Sabine Kühnrich, Sprecherin der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag.
Der Chemnitzer Friedenstag verbindet historisches Gedenken mit aktuellen Fragen des friedlichen Zusammenlebens. Ziel ist es, Erinnerung lebendig zu halten und zugleich Perspektiven für ein respektvolles Miteinander in Gegenwart und Zukunft zu eröffnen. Die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag blickt zudem auf ein Vierteljahrhundert intensive ehrenamtliche Arbeit zurück. Dazu wird auch eine Ausstellung auf dem Neumarkt zu sehen sein. »Über die Jahre ist bei der Ausgestaltung des Chemnitzer Friedenstages eine enge Kooperation mit der Stadt Chemnitz gewachsen. Es ist großartig, dass die Stadt engagiert dabei ist. Dafür sagen wir Danke«, so Stephan Brenner, Mitglied der Arbeitsgruppe. »Wir danken auch für die großzügige finanzielle Unterstützung durch den Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz und die Bertha-von Suttner-Stiftung«, ergänzt Sabine Kühnrich.
Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche St. Jakobi
Gerechtigkeit ist eine der Voraussetzungen für Frieden. Dass das, was im Großen gilt, auch im Zwischenmenschlichen von großer Bedeutung ist, zeigt dieser Friedensgottesdienst auf. Dieser wird am Abend, 20:00 Uhr, in der Stadtkirche St. Jakobi veranstaltet. Zu Gast ist Pfarrerin Anne Straßberger, die Seelsorgerin für die Justizvollzugsanstalt Chemnitz. Im Gottesdienst wird auch das Nagelkreuz auf Wanderschaft geschickt: Es wird in den Wochen nach dem Friedenstag in der JVA Chemnitz und in der Christuskirchgemeinde zu Besuch sein. Bereits ab 19.30 Uhr findet in der Kirche ein öffentliches Vorgespräch zum Gottesdienst statt. Anschließend gemeinsamer Gang zum Friedenskreuz
Das vollständige Programm ist auf der Webseite des Chemnitzer Friedenstages zu finden.