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Demokratiepreis geht nach Sachsen
30. September 2025
Landeskirche gratuliert dem Evangelischen Schulzentrum Muldental
BERLIN - In Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fand heute die Preisverleihung für den Deutschen Schulpreis 2025 statt. Gemeinsam mit zwei weiteren Schulen ist das Evangelische Schulzentrum Muldental mit dem Themenpreis „Demokratiebildung“ des Deutschen Schulpreises 2025 ausgezeichnet worden. Eine Fachjury, zu der auch die Bundesschülervertretung gehörte, hatte die drei Preisträger ausgewählt, die auf ganz besondere Weise Partizipation leben und demokratische Werte vermitteln.
Der Bildungsdezernent der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, gratulierte dem Evangelischen Schulzentrum Muldental e.V. in Großbardau: „Ich freue mich wirklich sehr für das evangelische Schulzentrum Muldental und gratuliere von Herzen zum Deutschen Schulpreis 2025 im Bereich Demokratiebildung.“ Er betont: „Der Preis würdigt die jahrelange tolle Arbeit der Schule. Und die Auszeichnung hebt genau das hervor, wofür evangelische Schulkultur in Sachsen steht - Mitbestimmung, Verantwortung und Beteiligung.“
Die Schulen, die sich für den Themenpreis beworben haben, wurden nach drei Hauptkriterien bewertet: die Partizipation im Unterricht, die Beteiligung bei der Schulentwicklung und die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen in Kommune und Gesellschaft.
Das Evangelische Schulzentrum Muldental in Grimma ist eine inklusive Schule in freier Trägerschaft, an welcher insgesamt 372 Schülerinnen und Schüler aus der Region lernen. In den Schulzweigen Grundschule, Oberschule und Gymnasium wird ein inklusives Konzept verfolgt, das mit jeweils eigenen Förderpädagogen sowie einem Schulsozialarbeiter als Vollzeitkräften unterstützt wird. Das Schulzentrum legt großen Wert auf eine demokratische Schulentwicklung mit Mitbestimmung, Beteiligung und Verantwortungsübernahme durch Schülerinnen und Schüler. Website: https://www.eva-schulze-mtl.de
Hintergrund Deutscher Schulpreis
Mit dem jährlich vergebenen Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof Stiftung gute Schulen mit innovativen Schulkonzepten aus. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Grundlage des Deutschen Schulpreises sind sechs Qualitätsbereiche: Unterrichtsqualität; Leistung; Umgang mit Vielfalt; Verantwortung; Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution. Im Zentrum steht der Qualitätsbereich Unterrichtsqualität. Aus den ca. 100 Bewerbungen werden jedes Jahr die 20 besten Schulen ausgewählt und vor Ort besucht, aus diesen werden dann jeweils bis zu 15 Kandidaten für den Preis nominiert. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, fünf weitere Preisträgerschulen erhalten je 30.000 Euro und nominierte Schulen, die nicht ausgezeichnet werden, erhalten je 5.000 Euro.