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Sächsische Landessynode kommt zur Herbsttagung in Dresden zusammen
06. November 2025
Schwerpunkte sind der Bericht des Landesbischofs, der Haushalt 2026 und die Beratung von Kirchengesetzen
DRESDEN – Die 80 Mitglieder der 28. Ev.-Luth. Landessynode Sachsens kommen vom 14.-17. November 2025 im Haus der Kirche Dresden (Dreikönigskirche) zu ihrer Herbsttagung zusammen. Der Freitag, 14. November, ist bis zum Abend der Arbeit in den Ausschüssen vorbehalten. Am offiziellen Tagungsbeginn steht ein Festgottesdienst um 19:00 Uhr in der Dreikönigskirche. Er soll im gemeinsamen Gedenken an 35 Jahre Landessynode im Haus der Kirche und an ihre erste Tagung im Herbst 1990 stattfinden. Dazu sind neben den Landessynodalen der 23. Landessynode auch der Landtagspräsident und die ehemaligen Mitglieder des 1. Sächsischen Landtags eingeladen, die von 1990 bis 1993 ebenfalls im Haus der Kirche tagten. Predigen wird Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel. Nach dem Gottesdienst kommen die Synodalen im Plenum zu Eröffnung der Tagung zusammen.
Am Sonnabend, 15. November, beginnt die Sitzung um 9:30 Uhr mit dem Bericht von Landesbischof Tobias Bilz. Es folgen der Bericht des Leipziger Missionswerks sowie am Nachmittag u.a. die Beratung des Haushaltplanes 2026 und weiterer Kirchengesetze in erster Lesung. Zur Aussprache über den Bericht des Landeskirchenamtes wird am Sonntag nach dem Mittagessen Gelegenheit sein. Zuvor werden die Landessynodalen gemeinsam um 10:00 Uhr den Sonntagsgottesdienst der Dreikönigskirchgemeinde besuchen. In diesem Abendmahlsgottesdienst, der auch vor dem Hintergrund der letzten ordentlichen Synodaltagung der 28. Legislatur zu sehen ist, hält Landesbischof Bilz die Predigt. Das Ende der sechsjährigen Legislatur der 28. Legislatur soll nach weiteren Sitzungen in den Ausschüssen mit einer Feier am Sonntagabend im Haus der Kirche begangen werden.
Der letzte Sitzungstag am Montag, 17. November, beginnt nach einer Andacht im Kirchraum um 9:30 Uhr mit einer persönlichen Vorstellung der neuen Vorsitzenden der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission (URAK), Prof. Dr. P.H. Heide Glaesmer aus Leipzig. Nach der zweiten Lesung der Kirchengesetze sowie den Berichten und Beschlussvorlagen aus den Ausschüssen ist für den frühen Abend das voraussichtliche Ende der Plenarsitzung geplant. Die Öffentlichkeit kann das Sitzungsgeschehen per Livestream verfolgen.