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Landesbischof besucht Privatbrauerei Specht GmbH in Ehrenfriedersdorf


09. Oktober 2026

DRESDEN / EHRENFRIEDERSDORF – Landesbischof Tobias Bilz besuchte am Donnerstag, 8. Oktober 2026, die Privatbrauerei Specht GmbH in Ehrenfriedersdorf. Begleitet wurde er von Vertretern der Männerarbeit der sächsischen Landeskirche und des Kirchenbezirkes Annaberg.

»Die Betriebsbesuche geben mir immer wieder interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Mitarbeitenden und die Verantwortung, die auf den Unternehmern lastet. Familienunternehmen zählen oft zu den Stützen unserer Kirchgemeinden und der Gesellschaft insgesamt. Ich freue mich auf den Austausch und die Gespräche in der Privatbrauerei Specht GmbH«, sagt Landesbischof Tobias Bilz.

Hintergrund: Privatbrauerei Specht GmbH 

Die 1844 als Genossenschaft gegründete Brauerei blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach dem Konkurs der Genossenschaft im Jahr 1954 übernahm Gustav Specht den Betrieb und führte ihn später mit seinem Sohn Gerd weiter, der 1978 die alleinige Leitung der Privatbrauerei übernahm. Mit dem Übergang in die Marktwirtschaft 1990 investierte die Familie massiv in die Modernisierung der Anlagen – vom Flaschenkeller bis hin zum 2002 komplett neu eingerichteten Sudhaus –, um das traditionsreiche Unternehmen für die Zukunft aufzustellen.

Heute wird die Familientradition erfolgreich in der nächsten Generation fortgesetzt: Mit sieben Beschäftigten produziert das Unternehmen gegenwärtig etwa 9.000 Hektoliter Bier pro Jahr und verzeichnet dabei ein stetiges Wachstum. Als klassische Spezialitätenbrauerei bietet die Privatbrauerei Specht sechs verschiedene Sorten an, darunter Pilsner, Landbier, Export, Spezial, Bockbier und Schwarzbier.

Hintergrund: Betriebsbesuch des Landesbischofs 

Der Betriebsbesuch des Landesbischofs zählt zu den traditionellen Kontakten von kirchlichen Verantwortungsträgern zur Arbeitswelt und soll dem Erfahrungsaustausch von Mitarbeitenden in Arbeitswelt und Kirche dienen. Einmal jährlich besucht der Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens einen Betrieb im Bereich der Landeskirche. Dieser Termin wird von der Männerarbeit vorbereitet und begleitet. Dem Anliegen der Vernetzung vor Ort/in der Region entsprechend sind zu diesem Termin die verantwortlichen Mitarbeitenden im Kirchenbezirk und Gemeindebereich mit eingeladen.

Die Organisatoren der Männerarbeit achten dabei auf ein breites betriebliches Spektrum. Nach einem Blick hinter die Kulissen des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen (2022), einem Besuch der Außenstelle des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie eines Privatbetriebes der Milchviehwirtschaft in der Nossener Region (2023) war der Landesbischof 2024 im Ziegelwerk Klaus Huber GmbH & Co. KG in Graupzig bei Nossen und 2025 beim Familienunternehmen Metallbau Walter Müller GmbH in Aue zu Gast.

(Foto: Mira Körlin)
(Foto: Mira Körlin)
(Foto: Mira Körlin)

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