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Landeskirche und Diakonie rufen zu Spenden für die Opfer des Erdbebens in Venezuela auf
26. Juni 2026
Landeskirche steuert 10.000 Euro aus ihrem Notfonds bei
DRESDEN – Sächsische Landeskirche und Diakonie rufen nach den schweren Erdbeben in Venezuela dringend zu Spenden auf. Das Geld soll dem Soforthilfe-Programm der Diakonie Katastrophenhilfe zugutekommen. Die sächsische Landeskirche stellt aus ihrem Notfonds 10.000 Euro zur Verfügung.
Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Sachsen, Dietrich Bauer, sagt: "Uns erreichen erschütternde Bilder. Viele Menschen haben Angehörige und Häuser verloren und stehen vor dem Nichts. Jede Spende kann in dieser Notsituation Leben retten und Leid mindern und ist ein Zeichen, dass die Menschen in diesen schweren Stunden nicht alleine gelassen werden."
Die Ökumene-Referentin der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Helena Radisch ergänzt: “Mit großer Bestürzung sehen wir die Bilder in den Medien und sind mit den Opfern, Familien und Angehörigen im Gebet verbunden. Die finanzielle Unterstützung ist für uns ein Ausdruck der christlichen Nächstenliebe”. Sie sei dankbar, dass die Landeskirche Mittel für die Menschen in den vom Erdbeben zerstörten Regionen in Venezuela zur Verfügung stellen könne, sagt Helena Radisch. Dadurch erhoffe sich die Landeskirche auch einen Anstoß für Menschen, die diese Gelder noch durch private Spenden erhöhen. “Mit der Diakonie Katastrophenhilfe können wir diese an eine erfahrene Organisation weitergeben, die sie schnell und sicher an den richtigen Stellen einsetzen kann, so dass den Menschen geholfen wird", betont Radisch.
„Gerade sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel sind in den Tagen nach verheerenden Erdbeben überlebenswichtig. Wir sind mit unseren Partnern dazu in Kontakt“, sagt Martin Keßler, der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.
Zwei schwere Erdbeben haben am Mittwochabend in Venezuela viele Menschenleben gefordert und massive Schäden verursacht. Das Epizentrum lag rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas.
Die Erdbebenkatastrophe trifft das südamerikanische Land mit rund 28 Millionen Einwohnern in einer tiefen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Fast acht Millionen Menschen waren laut den Vereinten Nationen zu Jahresbeginn bereits auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit mehreren Jahren mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort aktiv. Sie setzen sich dafür ein, dass benachteiligte Menschen besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten und Wasser haben.
Spenden werden auf das Konto der Diakonie Katastrophenhilfe erbeten:
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Fürbitte für die Menschen in Venezuela