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Pfarrer der Landeskirche erhält Sächsische Verfassungsmedaille


09 Juni 2026

DRESDEN- Der Nünchritzer Pfarrer Konrad Adolph bekam am 30. Mai 2026 von Landtagspräsident Alexander Dierks die Sächsische Verfassungsmedaille überreicht. Damit wurde sein Engagement für die Erforschung der Schicksale jüdischer Bürgerinnen und Bürger Dresdens gewürdigt. Jahrzehntelang widmete sich der 1978 in Dresden geborene Pfarrer der Aufarbeitung und Dokumentation von Lebenswegen jüdischer Menschen, die zwischen 1933 und 1945 Opfer der Shoah wurden. Durch zahlreiche Reisen und Recherchen in Archiven und Konzentrationslagern in und außerhalb Deutschlands und Europas, konnte er einen Teil der Biografie vieler Dresdnerinnen und Dresdnern wiederherstellen. Unter anderem mit dem „Buch der Erinnerung. Juden in Dresden“ zeigt er eine Zeit der Geschichte auf, die unverzichtbar für das gesellschaftliche Gedächtnis ist. 

Die Sächsische Verfassungsmedaille wird jährlich an Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich in besonderer Weise für die freiheitliche-demokratische Entwicklung des Freistaats Sachsen engagieren und ist neben dem Sächsischen Verdienstorden die wichtigste staatliche Anerkennung, die in Sachsen vergeben wird. Konrad Adolph wurde von Landtagspräsident Alexander Dierks zusammen mit fünf anderen Persönlichkeiten mit dieser Medaille gewürdigt. 

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Bildquelle: Sächsischer Landtag 

Landtagspräsident mit Urkunde und Pfarrer mit Medaille
Landtagspräsident Alexander Dierks überreicht Konrad Adolph die Sächsische Verfassungsmedaille

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