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DEKT 2023 in Nürnberg


01. Juni 2023

"Jetzt ist die Zeit" – Anfahrt zum Kirchentag und Teilnahme

DRESDEN | NÜRNBERG – Das Bibelzitat als Losung für den 38. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) ist Zeitansage und bildet eine Brücke zu den aktuellen Themen und Fragen von heute. Die Losung "Jetzt ist die Zeit" (Mk 1,15) spannt den inhaltlichen roten Faden durch die Programmpunkte und ist impulsgebend für die Veranstaltungen des Kirchentages vom 7. bis 11. Juni 2023 in Nürnberg.

Auf das umfangreiche Programm des DEKT mit seinen zahlreichen Veranstaltungen werden auch Besucher und Gäste aus Sachsen gespannt sein oder sich direkt daran beteiligen. Während sich Einzelpersonen und Gruppen auf eigene Faust in Richtung Franken-Metropole auf den Weg machen werden, wird es auch organisierte Fahrten geben. So starten neben einer Erwachsenen-Fahrt mit dem Zug ab Dresden ein großer Bus aus Wurzen, Grimma, Leipzig und Raschau mit Konfirmanden und Mitgliedern der Jungen Gemeinde sowie am 7. Juni aus Leipzig ein Sonderzug.

Dieser Sonderzug (Abfahrt 9.34 Uhr) wird mit Zuspruch und Reisesegen von Landesbischof Friedrich Kramer (EKM), vom Kirchenpräsidenten Joachim Liebig (Anhaltische Landeskirche) und dem sächsischen Landesbischof Tobias Bilz auf die Reise geschickt. Bilz wird selbst mit einsteigen und nach Nürnberg fahren, denn am nächsten Tag übernimmt er auf der Bühne im Messepark um 22:00 Uhr den Nachtsegen zum Tagesausklang und am Sonnabend um 9:30 Uhr die Bibelarbeit in der Friedenskirche (Palmplatz 11).

„Jetzt sind wir wieder da mit voller Kraft“, freut sich Dr. Ingolf Huhn, Vorsitzender von Kongress und Kirchentag Sachsen, auf den Kirchentag in Nürnberg. Angesichts der zurückliegenden pandemiebedingten Einschränkungen sei wieder Kontakt und Austausch möglich. „Zentrales Erlebnis eines Kirchentages ist nun mal Begegnung und Gemeinschaft“, in dieser Form sei er virtuell nicht zu ersetzen, so Dr. Huhn. Der frühere Theaterintendant engagiert sich bei den Theatertreffpunkten in Fürth und Nürnberg. Er moderiert u.a. ein Podium zur Kolonialgeschichte.

Neben der Beteiligung am thematischen Programm mit 22 Referentinnen und Referenten aus Sachsen präsentieren sich beispielsweise Pilgerwegnetzwerke an einem Stand im Zentrum Spiritualität sowie Organisationen und Initiativen an vielen Ständen auf dem „Markt der Möglichkeiten“. So u.a. die „Arbeitsstelle Eine Welt“ aus Leipzig, das Leipziger Missionswerk, Kirche im Land des Roten Porphyr e.V., Jugendarbeit Barrierefrei, der Kirchenbezirk Freiberg mit dem Projekt ‚Zeitlupe‘, ein Stand der Evangelischen Brüder-Unität zu ihren Losungen, Evangelische Lebensberatungsstelle Stadtmission Chemnitz e.V., die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig. Pop-Bands aus Leipzig wie „Karl die Große“ oder „Stilbruch“ reisen ebenfalls an und beteiligen sich am Musikprogramm.

Weitere Informationen unter www.kirchentag.de 
In Sachsen fand der DEKT zuletzt in Dresden 2011 statt, davor 1997 in Leipzig.

Einladung zum 38. DEKT nach Nürnberg
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