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Segen für Liebende zum Valentinstag
09. Februar 2026
DRESDEN - Rund um den Valentinstag, der jedes Jahr am 14. Februar begangen wird, bieten einige Kirchgemeinden Gottesdienste, Andachten oder Konzerte für Verliebte und Paare. Darüber hinaus feiert die pax Jugendkirche die Liebe aus der anderen Perspektive und lädt zur Valentins-Dating-Night ein.
In die Kirche Holzhausen (Alesius-Kirchspiel Leipzig) sind Verliebte und Paare ab 16:00 Uhr zur Andacht zum Valentinstag eingeladen. Unter dem Motto „Nur die Liebe zähle“ wird ebenfalls 16:00 Uhr eine musikalische Andacht in der St. Marienkirche Lastau (Kirchspiel Muldental Region Süd) beginnen, die Pfarrer Jasmer gestaltet. Zum Ausklang gibt es Sekt und alkoholfreie Getränke.
Zum Ökumenischen Gottesdienst für Liebende laden am 14. Februar 2026 Annegret Lattke und Christoph Nitsche ab 18:00 Uhr in die Weinbergskirche (Albert-Hensel-Str. 3) in die Dresden-Trachenberge ein. Zur gleichen Zeit sind Verliebte – ob verheiratet oder unverheiratet, ob frisch verliebt oder Jahrzehnte gemeinsam unterwegs, ob Christinnen oder Nichtchristen – zur Valentinsandacht in die Dresdner Frauenkirche eingeladen. Dort gestalten Pfarrerin Anke Arnold der Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz, Pfarrerin Konstanze Eymann vom Kirchspiel Dresden West, die Popkantorin Rebecca Viertel vom Jugendzentrum Jugendkirche Dresden und Pfarrer Tobias Funke der Johannes-Kreuz-Lukas-Kirchgemeinde Dresden gemeinsam eine besinnliche Andacht, die die Liebe in all ihren Facetten würdigt. Es besteht die Möglichkeit sich als Paar persönlich segnen zu lassen.
Valentinstag einmal anders wird in der pax Jugendkirche Leipzig gefeiert. Zur Valentinstag-Dating-Night sind junge Erwachsene zwischen 20 und 35 Jahren
ab 19:00 Uhr eingeladen. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und tiefgründige Gespräche zu führen. Gemeinsam soll Einsamkeit bekämpft und die Kraft der Verbindung erlebbar werden. Die Anmeldung ist noch bis 09. Februar möglich. pax-leipzig.de/love-is-in-the-air-dating-night-fuer-junge-erwachsene/
Rock-Konzert und Lesung »Liebes-Leben«
Ein Konzert mit Lesung am Valentinstag wird 19:30 Uhr im Luhtersaal der Dresdner Auferstehungskirche (Reckestraße 6) beginnen. Die sächsische Pfarrerband »Die schwarzen Löcher« gestalten den Abend. Mit dabei ist unter anderem der Pfarrer der Auferstehungskirche Hans-Jörg Rummel am Bass, außerdem Pfr. i. R. Michael Leonhardi (Schlagzeug) und Pfr. Henning Olschowsky (Gesang und E-Gitarre). Die drei Amts-Blues-Brüder sind seit 1997 »unterwegs im Auftrag des Herrn« und bringen mitreißende Blues- und Rocksongs mit, die von Glaube, Hoffnung und Liebe erzählen – ergänzt durch poesievolle Lyrik und ausgewählte Texte aus dem Buch der Bücher, eindrucksvoll vorgetragen von der Theatergruppe der Auferstehungskirche.
Das Programm gliedert sich in zwei Teile:
Teil 1: Die Liebe Gottes zu den Menschen und die Nächstenliebe untereinander.
Teil 2: Geschichten, Gedichte und Songs über die Liebe zwischen Mann und Frau – über ihre Schönheit und Leidenschaft, aber auch über Verantwortung und die Brüche, die sie begleiten können.
Biblische Texte stehen für sich und treten zugleich in einen spannenden Dialog mit Literatur von Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht und anderen Autorinnen und Autoren – sowie mit den kraftvollen Songs der Pfarrerband. So entsteht ein abwechslungsreicher Abend, der berührt, nachdenklich macht und zugleich musikalisch begeistert. Der Eintritt ist frei. Das Programm dauert reichlich 75 Minuten. Im Anschluss sind die Gäste zum Verweilen bei Getränken und Imbiss eingeladen.
Bischof Valentin von Terni ist Namensgeber
Der Gedenktag des heiligen Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Liebespaare gesegnet werden.
Zum Ursprung des Valentinstages existieren vielerlei Thesen. Für den Tag der Liebe, Romantik und der Blumengeschenke soll der Heilige Valentin, der im dritten Jahrhundert lebte, Namensgeber gewesen sein. Er schenkte frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Ehen, die durch Valentin geschlossen wurden, sollten unter einem besonders guten Stern gestanden haben.
Dies missfiel dem christenfreundlichen Kaiser Claudius II. die jungen Männer als tüchtige Soldaten für seine Armee brauchte, statt als familientreue Ehemänner. Deshalb ließ er Bischof Valentin enthaupten.
Nach Deutschland kam der Brauch des Beschenkens zwischen Verliebten und Paaren nach dem Zweiten Weltkrieg. Konkret wurde im Jahre 1950 in Nürnberg der erste „Valentinsball“ veranstaltet, der Auftakt für die Einführung des Tages im deutschen Raum war.