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Landesbischof

Der Landesbischof ist der führende Geistliche der Landeskirche und leitet sie durch Wort und Sakrament. 

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf der Internetseite des Landesbischofs!

Am 29. Februar 2020 wurde Tobias Bilz zum Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gewählt. Seit dem 1. März 2020 ist er im Amt.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, zum Amt des Landesbischofs in der Landeskirche sowie über die Kanzlei des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Auch die öffentlichen Termine des Landesbischofs sind neben ausgewählte Texten und Predigten hier einsehbar.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Kanzlei des Landesbischofs der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden

Telefon: 0351 3105724
Telefax: 0351 3400281

E-Mail: bischof@evlks.de

Öffentliche Termine

31. August  17:00  30 Jahre Verkündigung im Sächsischen Privatradio PSR Leipzig, Ev. Medienhaus  
         
02. September 15:00 Besuch: Tag der Schöpfung Annaberg-Buchholz  
  17:00 Ökumenischer Gottesdienst Annaberg-Buchholz  
07. September 09:00 Pfarrertag Dresden, Kreuzkirche  
09. September 18:00 Nachtreffen & Empfang Ltd. Geistliche ÖRK Leipzig  
11. September 09:00 Gottesdienst zum Landesjugendkonvent und Austausch mit Delegierten Dresden, Heideflügel  
18. September 10:00 Gottesdienst zum Rittertag Meißen, Dom  
26. September 16:00 Eröffnungs-GD Dt. Ev. Pfarrertag Leipzig, Thomaskirche  
29. September 16:30 Aktion 5000 Brote Dresden, Akademie des Bäckerhandwerks  

 


Pfarrertag 2022

500 Pfarrerinnen und Pfarrer kamen zum Pfarrertag nach Dresden

DRESDEN – Am 7. September 2022 versammelten sich in und um die Dresdner Kreuzkirche herum ca. 500 Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Sachsen. Es war der erste zentrale Pfarrertag seiner Dienstzeit, zu dem Landesbischof Tobias Bilz die insgesamt 550 aktiven Pfarrerinnen und Pfarrer der sächsischen Landeskirche eingeladen hatte. Der normalerweise aller zwei Jahre stattfindende zentrale Pfarrertag war 2021 aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung organisiert worden. Die Freude, sich nun endlich wieder begegnen zu können, alte Studienkommilitonen oder Kolleginnen und Kollegen aus früheren Pfarrstellen wieder zu treffen, war deutlich spürbar.

Der Pfarrertag begann um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche, in dem Landesbischof Tobias Bilz predigte. In seiner Predigt zu Markus 7, 31-37, ging er am Beispiel des stammelnden Gehörlosen, der von Jesus geheilt wird, auf diese zwei zentralen menschlichen Fähigkeiten des Hörens und des Redens ein. Sie seien in einer Kirche des Wortes von großer Bedeutung und müssten – wo sie verloren gegangen seien – neu gefunden werden. Auch eine Kirche könne einmal Heilung brauchen, dies sich einzugestehen sei befreiend, so Tobias Bilz. Heilung brauche aber gerade in Zeiten verschiedenster Überforderungen auch Rückzugsräume, in denen Stille, Gebet, Gespräch und neue Orientierung möglich seien. Orientierende Botschaften und wegweisende Worte der Kirche seien zum Beispiel in der DDR-Zeit durch das intensive Diskutieren und Ringen in kirchlichen Gruppen entstanden. Er ermutigte die Pfarrerinnen und Pfarrer, sich daran zu erinnern und wieder Zeit dafür zu nehmen. Dabei sei es heute wichtig, sich ganz bewusst mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, gemeinsam zu ringen und das, was daraus an Klarheit entstehe, auszusprechen: „Wir brauchen Statements und öffentliche Debattenbeiträge. Selbst- und gottbewusste Predigten und Botschaften auf unterschiedlichsten Kanälen.“, so Landesbischof Tobias Bilz. Dazu gehöre der Mut, sich unpopulär zu machen, etwas unvollkommenes zu sagen und Nervenstärke, wenn es kontrovers werde. Der Maßstab an kirchliche Botschaften müsse jedoch sein, dass sie eine erstrebenswerte Wirklichkeit ausmalen, die dem Reich Gottes entspreche – und dass ihr Ziel sein müsse, Dinge gut zu machen!

Nach dem Gottesdienst wandten sich Staatsminister Christian Piwarz und der Dresdner Bildungsbürgermeister Jan Donhauser mit Grußworten an die Pfarrerinnen und Pfarrer. Christian Piwarz richtete die Grüße des Ministerpräsidenten aus. Angesichts der nicht einfachen Zeiten, in denen erst die Corona-Pandemie und nun die Sorge um den Frieden in Europa und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in unserem Land  uns alle beschäftigten, bat er die Pfarrerinnen und Pfarrer um Unterstützung. Die Politik müsse Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen, auch wenn diese womöglich unpopulär seien. Deshalb sei es wichtiger denn je, mit den Menschen im Gespräch zu sein und durch Zuhören und Reden für den gesellschaftlichen Zusammenhang zu sorgen. Hier hoffe er sehr auf die Kirche. Er würdigte den Religionsunterricht in Sachsen, welcher eine große Bedeutung für die Wertebildung junger Menschen habe, und dankte allen kirchlichen Lehrkräften für die Absicherung dieses Unterrichts. Es bleibe eine wichtige gemeinsame Aufgabe, für den Erhalt dieses Faches zu sorgen. Bürgermeister Jan Donhauser richtete Grüße des Dresdner Oberbürgermeisters aus und würdigte die Rolle, die die evangelische Kirche an vielen Orten Dresdens spiele.

Um 11:00 Uhr folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Günter Thomas, Professor für Systematische Theologie an der Ruhruniversität Bochum, der einen Vortrag unter dem Titel „In Gottes Welt glauben und Verantwortung übernehmen“ hielt. Darin ging er auf die verschiedenen Formen des Christseins in einer zunehmend säkularen Welt ein, in der Religion als Solche in eine nie dagewesene Konkurrenzsituation geraten sei. Durch die Corona-Jahre hätte sich diese Entwicklung nochmals dynamisiert. Der überzeugte und überzeugende „heroische“ Glauben würde heute durch Formen eines suchenden und tastenden Glaubens ergänzt, der noch einmal einen neuen Blick auf kirchliche Aufgaben und Zielgruppen werfe. Nach Vortrag und Aussprache konnten sich die Pfarrerinnen und Pfarrer im Sonnenschein vor der Kreuzkirche beim Mittagessen austauschen. Danach gaben Landesbischof Tobias Bilz und Mitglieder des Landeskirchenamtes Hinweise zu wichtigen Themen und Terminen, welche in den Kirchgemeinden in den kommenden Monaten im Blick sein sollten. Der Landesbischof dankte allen Pfarrerinnen und Pfarrern ausdrücklich für ihren Dienst in den vergangenen, sehr schwierigen Jahren der Corona-Pandemie und in den Herausforderungen neuer Strukturen und Vakanzsituationen. "Vor mir sitzen starke Persönlichkeiten und ich habe größten Respekt vor dem, was Sie in den Kirchgemeinden leisten", so Tobias Bilz. Um 14:30 Uhr ging der Tag mit einem geistlichen Abschluss zu Ende. 

„Der Pfarrertag ist und bleibt ein wichtiger Tag für die Pfarrerinnen und Pfarrer unserer Landeskirche – das ist mir durch die große Zahl der Teilnehmenden und die vielen positiven Rückmeldungen deutlich geworden. Auch wir Pfarrinnen und Pfarrer brauchen solche Gelegenheiten, bei denen wir uns alle wiedersehen, austauschen und im Gottesdienst geistlich stärken können.“, sagt Landesbischof Tobias Bilz.

Zum Hintergrund:

Der Pfarrertag hat die Funktion einer Dienstberatung des Landesbischofs mit der Pfarrerschaft. Daher ist die Teilnahme am Pfarrertag für alle amtierenden Pfarrerinnen und Pfarrer verpflichtend – auch für jene, die nicht in Gemeindepfarrstellen Dienst tun. Der Pfarrertag gibt dem Landesbischof – neben anderen Formaten wie Visitationen und Einzelgesprächen - die Möglichkeit, mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der Landeskirche in Kontakt zu kommen und sich zu aktuellen Fragen auszutauschen.

Es gehört zu den wesentlichen Aufgaben des Landesbischofs als dem leitenden Geistlichen, die Pfarrerschaft der Landeskirche mit dem Wort Gottes zu leiten, deren Fortbildung zu verantworten und die Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrem Dienst zu ermutigen. Dem dient normalerweise auch ein gemeinsamer Gottesdienst, der im Rahmen des Pfarrertages zusammen gefeiert wird. Im gemeinsamen Abendmahl findet auch die Dienstgemeinschaft der Pfarrerinnen und Pfarrer ihren geistlichen Ausdruck. Darauf muss in diesem Jahr leider verzichtet werden.

Der erste nachweisliche Pfarrertag hat nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 stattgefunden. Seit vierzehn Jahren findet diese jährliche Dienstberatung des Landesbischofs mit den Pfarrerinnen und Pfarrern im Wechsel als regionale Pfarrertage und als zentraler Pfarrertag statt. Zum ersten zentralen Pfarrertag in Sachsen 2007 kam Bundeskanzlerin Angela Merkel als Gastrednerin in die Dresdner Frauenkirche. Nach den Pfarrertagen in Chemnitz, Dresden und Leipzig fand der letzte zentrale Pfarrertag in Präsenz im September 2019 in Meißen statt. Der Pfarrertag am 30. Juni 2021 wurde aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung nur in verkürzter Form durchgeführt.

 

Die Predigt des Landesbischofs zum Pfarrertag 2022 zum Nachhören

Briefe und Botschaften

Weihnachtsbotschaft des Landesbischofs 2021 Weihnachtsbotschaft 21.12.2021
Kanzelabkündigung für den 1. Advent 2021  Kanzelabkündigung 28.11.2021
Friedensgebet – St. Nikolai Leipzig 18. Oktober 2021 Predigt vom 18.10.2021
Lesepredigt zum 7. Sonntag nach Trinitatis Lesepredigt zum 18.07.2021
Osterbotschaft April 2021 Osterbotschaft 2021
Ermutigungsbrief im Januar 2021 Ermutigungsbrief 2021
Wort zur Jahreslosung 2021 Wort zur Jahreslosung 2021
Weihnachtsbotschaft 2020 Weihnachtsbotschaft des Landesbischofs 2020
Gemeinsames Wort zum Buß- und Bettag 2020 Buss- und Bettag 2020

 


Vorträge

Am 30. Juni 2021 fand der zentrale Pfarrertag der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens erstmals online statt. Landesbischof Tobias Bilz hielt dabei einen Vortrag unter dem Titel "Navigieren im unbekannten Land. Chancen und Herausforderungen für den Pfarrberuf in Zeiten des Wandels", um mit den knapp 600 geladenen sächsischen Pfarrerinnen und Pfarrern seine Überlegungen und Wahrnehmungen zur aktuellen Situation in Kirche und Gesellschaft zu teilen und mit ihnen in Austausch zu treten.

Zur ausführlichen Nachricht


Soziale Medien

Neben seinen Auftritten in den sozialen Medien ist der Landesbischof Tobias Bilz auch mit verschiedenen Videoreihen auf dem YouTube Kanal der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens vertreten.

In der Reihe Bei Bischof Bilz teilt der Landesbischof neben Einblicke in seinen Arbeitsalltag auch seine Überlegungen, Reflexionen und Positionen zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen.



In der Weihnachtsgeschichte entdeckt der Landesbischof viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in Bewegung sind. Also bricht auch er auf und kommt in Bewegung; mach sich auf den Weg durch den Advent und lädt Sie ein, mitzugehen.

Der Weg führt dabei unter anderem nach Meißen, wo viele Ereignisse der (Kirchen-)Geschichte ihren Anfang genommen haben, in die Bergkirche in Annaberg-Buchholz und ins Zentrum Dresdens zur großen Krippe auf dem Altmarkt.



Die Coronavirus-Pandemie und die Verantwortung für unsere Mitmenschen stellen für viele Menschen eine Herausforderung dar und machen unterschiedliche Einschränkungen notwendig. Auch wenn ein physisches Treffen zum Gebet nicht möglich war, hat der Landesbischof zu Beginn der Pandemie über diesen Weg von Montag bis Freitag um 18.00 Uhr zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

Die aufgezeichneten Abendgebete stehen Ihnen auf dem YouTube Kanal der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und bei Facebook auf Abruf zur Verfügung.



Vita

Tobias Bilz stammt aus Sachsen, wo er 1964 in Dornreichenbach bei Wurzen geboren wurde. Nach der Schulzeit absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Instandhaltungsmechaniker und übte den Beruf bis zum Beginn seines Theologiestudiums 1983 am Theologischen Seminar Leipzig aus. Dem Ersten Theologischen Examen folgte 1989 das Vikariat in den Kirchgemeinden Limbach-Oberfrohna und der Pauli-Kreuz-Kirchgemeinde Chemnitz. 

Nach dem Zweiten Theologischen Examen und der Ordination war Tobias Bilz von 1991 bis 1999 Pfarrer in der Kirchgemeinde Erlbach-Kirchberg im damaligen Kirchenbezirk Stollberg. 1999 übernahm er den Dienst als Pfarrer in den Schwesterkirchgemeinden Erlbach-Kirchberg und Ursprung mit Seifersdorf, sowie von 2001 an den Dienst als Jugendpfarrer im Kirchenbezirk Stollberg. 

Tobias Bilz wurde im Jahr 2007 Landesjugendpfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und absolvierte 2009-2012 berufsbegleitend eine Ausbildung in Gemeindeberatung/ Organisations-entwicklung in Friedberg/ Hessen. Seit 2012 ist er anerkannter Gemeindeberater und Organisations-entwickler.

Mit Jahresbeginn 2019 übernahm Tobias Bilz das Amt des Dezernenten für Gemeindeaufbau und Seelsorge (Dezernat IV) im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt Sachsens. Die Wahl zum Landesbischof erfolgte durch die sächsische Landessynode am 29. Februar 2020 in Dresden. Am 1. März 2020 hat er das Amt des Landesbischofs angetreten. Der Festgottesdienst zur Amtseinführung hat am 25. April im Meißner Dom stattgefunden.

Tobias Bilz ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

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Aufgaben und Funktionen des Landesbischofs

Der Landesbischof ist der führende Geistliche der Landeskirche und leitet sie durch Wort und Sakrament. Dazu ist er zur Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung in der gesamten Landeskirche berechtigt.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Landesbischofs ist es, die Einheit der Landeskirche zu bewahren und zu stärken. In regelmäßigen Abständen visitiert der Landesbischof die Kirchenbezirke sowie einzelne Arbeitsbereiche der Landeskirche.

Zu seinen Aufgaben gehört es auch, das Gespräch mit den Gemeinden, den Pfarrerinnen und Pfarrern und den Mitarbeitenden zu suchen und sie geistlich zu stärken. Er ist Seelsorger für die Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche und unterstützt sie in ihrem Dienst in der Landeskirche. 

Der Landesbischof repräsentiert die Landeskirche in der Öffentlichkeit und vertritt die sich aus dem christlichen Auftrag ergebenden Positionen der Landeskirche zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Er pflegt die Verbindung zu den anderen christlichen Kirchen in Sachsen und zu den evangelischen Kirchen in Deutschland.

Der Landesbischof ist nach der Verfassung Vorsitzender der Kirchenleitung und nimmt an den Sitzungen des Kollegiums des Landeskirchenamtes mit Stimmrecht teil. Er handelt in seiner Leitungsposition nicht allein, sondern im geschwisterlichen Zusammenwirken mit den anderen Leitungsorganen der Landeskirche. So bezieht er auch die Superintendenten in wichtige geistliche Angelegenheiten und Fragen des kirchlichen Lebens beratend ein. Gegen Beschlüsse der Landessynode, gegen die er aus geistlichen Gründen Bedenken hat, kann der Landesbischof Widerspruch erheben.

Zu seinen Aufgaben gehört es, die Superintendenten in ihr Amt einzuführen und ihnen Weisungen für ihren Dienst zu geben. Außerdem entscheidet er über die Ordination von Pfarrerinnen und Pfarrern durch die Superintendenten, sofern Ordinationsvoraussetzungen vorliegen, und ordnet diese an. Für die Ausbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer sorgt der Landesbischof, indem er die Verbindung zu den theologischen Ausbildungsstätten pflegt und die geistliche Aufsicht über das Predigerseminar führt. An den theologischen Prüfungen ist er als Vorsitzender der Prüfungskommissionen beteiligt.

Der Landesbischof wird von der Landessynode in geheimer Wahl für eine Amtsdauer von 12 Jahren gewählt. Dem Landesbischof kann ein theologischer Rat als Stellvertreter zur Seite gestellt werden. Dieser wird vom Landesbischof im Einvernehmen mit dem Präsidenten des Landeskirchenamtes bestimmt. 

Kanzlei des Landesbischofs

Die seit 1955 von vier Landesbischöfen als Kanzlei des Landesbischofs genutzte Villa in der Tauscherstraße in Dresden-Blasewitz wurde bereits 2010 zugunsten eines Standortes im Zentrum aufgegeben. Im August 2017 erfolgte ein Umzug in die neuen Räume im Haus An der Kreuzkirche 6.

Der Standort ist für Besucher gut zu erreichen und zudem eng angebunden an die Kreuzkirche, die Predigtstätte des Landesbischofs. In den vier Räumen in der fünften Etage arbeiten neben dem Landesbischof auch sein Persönlicher Referent und die Büroleiterin.

Die Kanzlei des Landesbischofs wird von Frau Cornelia Müller geleitet.

 


Matthias Fischer
Persönlicher Referent des Landesbischofs

1961 im ostsächsischen Räckelwitz geboren, verlebte Matthias Fischer seine Kindheit und die Schulzeit in Panschwitz-Kuckau und in Herrnhut. Von 1978 bis 1981 absolvierte er eine Berufsausbildung mit Abitur und begann 1983 ein Studium der Evangelischen Theologie am ‚Sprachenkonvikt‘ in Berlin. Nach dem 1. Theologischen Examen 1988, absolvierte er das Lehrvikariat in der St. Johanniskirchgemeinde in Freiberg und verblieb nach dem 2. Theologischen Examen und der Ordination (1991) in Freiberg als Pfarrer am Dom St. Marien.

Nach zehn Jahren wechselte er in das Amt des Superintendenten im Kirchenbezirk Aue.

Seit 2004 war er  im Kirchenbezirk Meißen Pfarrer in den Kirchgemeinden Weinböhla, Niederau-Oberau, Gröbern und Großdobritz, bevor er im September 2017 den Dienst als Persönlicher Referent des Landesbischofs antrat.


Matthias Fischer
Persönlicher Referent des Landesbischofs


An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden

Telefon: 0351 3105724
Fax: 0351 3400281
E-Mail:

Jan Witza
Referent für Medienarbeit in der Kanzlei des Landesbischofs

1983 in Hessen geboren, in Baden-Württemberg sowie in Niedersachsen aufgewachsen und seit 2002 in Sachsen zu Hause.

Jan Witza studierte von 2002 bis 2006 an der Evangelischen Hochschule Moritzburg Religionspädagogik und Gemeindediakonie. Nach dem Abschluss als Dipl. Religionspädagoge (FH) arbeitete er von 2006 bis 2010 im Kirchspiel Radeberger Land. Dort war er verantwortlich für die Konzipierung und Gestaltung des gemeinde- und religionspädagogischen Arbeitsfeldes im Kirchspiel Radeberger Land. 2010 wechselte er an das Landesjugendpfarramt und hat als Referent für Jugend- und Mitarbeiterbildung die Qualifikation der Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen in der Evangelischen Jugend in Sachsen im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen verantwortet. Darüber hinaus oblag ihm die Leitung und Koordination der Organisation von Großveranstaltungen der Evangelischen Jugend in Sachsen. Ab 2016 war er als Referent für Gesellschaftspolitische Jugendbildung im Landesjugendpfarramt tätig. Seine Aufgabe war der Aufbau des Arbeitsbereichs der Gesellschaftspolitischen Jugendbildung sowie dessen Einbindung in den bundesweiten Wirkungszusammenhang der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung.

Jan Witza ist Mastercoach (DGfC-zertifiziert) und als @lebelieberlive bei Twitter und Instagram zu finden.

Jan Witza

Jan Witza
Referent für Medienarbeit in der Kanzlei des Landesbischofs

Kanzlei des Landesbischofs
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden

Telefon: 0351 4692203
E-Mail:

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